Neuenrader Schützen sind stolz auf ihre Junioren

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Die Neuenrader Schützen sind stolz auf ihren Nachwuchs.

Neuenrade - Bereits beim traditionellen Eintrommeln am Sonntagnachmittag vor der Haustür des Königs bemerkte Björn Sip, dass viel „junges Volk“ an der Zeremonie teilnahm. Der Eindruck, dass sich die Neuenrader Schützengesellschaft in einem Verjüngungsprozess befinde, bestätigte sich anschließend im Rahmen der Ehrung bezüglich des Medaillenschießens.

Auch im Kaisergarten nahmen etliche Nachwuchs-Grünröcke an der Verleihung teil – und überzeugten mit teils erstaunlich guten Ergebnissen. Allen voran Jessica Gröning, die mit 115 von 120 möglichen Ringen die Speerspitze der Juniorenfraktion darstellte. Lediglich drei erfahrene Schützen erzielten ein noch besseres Ergebnis: André Jürgens mit 117 sowie Peter Granget und Michael Iffland (beide 116) toppten die Marke.

Björn Sip war die Freude über die rege Teilnahme junger Schützen ebenso anzumerken wie deren gutes Abschneiden. König Jens Gaude, der für die Vergaben der Ehrenzeichen zuständig war, zollte den Youngstern ebenfalls seinen Respekt. Einige junge Edelmetallgewinner feierten zum ersten Mal ihre erfolgreiche Teilnahme am Medaillenschießen.

Der König hatte aber nicht nur Lob zu verteilen. Es gab auch leise Kritik in Richtung Schützenvorstand. Ihm sei das traditionell übliche Dirigieren des Tambourcorps vor dem Kaisergarten verwehrt worden. Sip entschuldigte sich vielmals für den Fauxpas und versprach, das Dirigat an prominenter Stelle im Schützenprogramm nachzuholen. Gaude nahm es gelassen und könne sich sicher sein, dass er Rüssmanns Majorstab vor einem entsprechenden Publikum führen wird.

Am Donnerstag beginnt dann die heiße Phase der grün-weißen Jahreszeit, wenn das Schmücken der Stadt auf dem Programm steht.

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