Martinimarkt mit vielen Besuchern

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Selbst junge Menschen können sich für Handwerkliches begeistern. Dieses Mädchen verarbeitete Gummi-Bänder.

Neuenrade - Den Martini-Markt könnte man mit einem Spiegelbild der Fantasie vergleichen. Wenn sich kreative Menschen mit handwerklicher Begabung einem Hobby widmen, frei von allen geschäftlichen Zwängen, dann kommen ganz wunderbare Dinge dabei heraus.

Diesen Eindruck hinterließ die 15. Auflage des Martini-Markts, den der Neuenrader Kreativ-Kreis in der Aula der Gemeinschaftsschule auf die Beine gestellt hatte. Mitte des 14. Jahrhunderts bekam der heute unter dem Namen Neuenrade bekannte Ort die Stadtrechte verliehen – und damit auch die so genannten Marktrechte. Daran erinnerte Bürgermeister Antonius Wiesemann während seiner Eröffnungsansprache. Drei Märkte im Jahr wurden dem beschaulichen Städtchen erlaubt, unter anderem der Martini-Markt. Und der lockte am Wochenende die Menschen in die Aula an der Niederheide.

Schnäppchenjäger, diejenigen, die zum Beispiel für Weihnachten etwas Besonders suchten und Freunde kreativer Dekorationsgegenstände waren gut beraten, dem Markt einen Besuch abzustatten. Während sich das Besucheraufkommen am Samstag noch in Grenzen hielt, die Aussteller aber bereits zufrieden stellte, legte das Interesse am Sonntag, dem Haupttag, nochmals deutlich zu – wie üblich.

Und das Publikum bekam einiges geboten. Angefangen bei den vielen Dekorationsartikeln für jeden Geschmack. Unter anderem gab es fein gearbeitete Stücke aus Beton zu bestaunen und zu kaufen. Ein Material, das das bisherige Martini-Markt-Spektrum erweiterte. Entsprechend groß war das Interesse am Stand von Verena Senft. Einen Stand herauszuheben, würde den vielen anderen Ausstellern nicht gerecht. Der 15. Martini-Markt präsentierte sich von seiner besten Seite, die Produkte waren ebenso ideenreich wie liebevoll hergestellt und ließen den Besuch zu einem Erlebnis werden. Man flanierte entlang der Stände, ließ sich mal hier, mal dort inspirieren, verfolgte eine der Aktionen, die das Programm auflockerten oder entspannte sich im Martini-Café nebenan. - Von Markus Jentzsch

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