Neuenrader Jugendzentrum entwickelt sich

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Auch Karnevalspartys gehören zum Angebotsspektrum im Neuenrader Jugendzentrum

Neuenrade - Stopptanz und andere Bewegungsspiele – und das natürlich verkleidet – standen am Rosenmontag bei der Karnevalsparty im Jugendzentrum auf dem Programm. Und die acht- bis zwölfjährigen, an die sich dieses Angebot richtete, waren mit Elan bei der Sache.

Etliche Mädchen hatten auch den Weg ins Jugendzentrum gefunden. Entweder hatten sie die Verkleidung von zu Hause mitgebracht oder sie hatten sich eben direkt im Fundus des karnevalistisch geschmückten Jugendzentrums bedient. So war es eine bunt gemischte Truppe, die sich im Jugendzentrum amüsierte.

Wie es sich für eine ordentliche Party gehört, gab es auch Essen und Getränke auf einem liebevoll arrangiertem Büfett für die Kinder. Berliner Ballen und jede Menge Getränke waren im Angebot. Die Jugendarbeiterin, Diplom Sozialpädagogin Ann-Kristin Berg, hat ein kleines Budget für solche Dinge. Berg, als blauer Pinguin verkleidet, und unterstützt durch ehrenamtliche Hilfe und eine Honorarkraft, hatte alle Hände voll zu tun, um die Kinderkarnevalstruppe zu bändigen.

Berg ist zudem ganz froh, dass es läuft und sich die Angelegenheit nach ihren Vorstellungen zu entwickeln scheint. Den Mädchenanteil bei den Jugendzentrumsbesuchern zu erhöhen, ist dabei sicher auch keine Hauruck-Aktion, sondern bedarf kontinuierlicher Arbeit. Erste kleine Erfolge sind sichtbar: So berichtete die Pädagogin von ersten neuen Mädchen die ins Jugendzentrum kommen würden und von dem Mädchenraum, der wohl gut angenommen werde. „Das läuft“, sagte Berg im Gespräch. Auch bei der Girls-Fun-Tour des Märkischen Kreises ist das Jugendzentrum mit von der Partie.

Drumherum hat sich einiges getan: So wird weiter an der neuen Homepage gearbeitet. Ein Blick darauf zeigt: Hier können Jugendliche schauen, was am Action-Samstag passiert oder können sich darüber informieren, was beim Angebot Drum-Worx los ist. Und wer von den Älteren Interesse hat, kann auch an dem „offenen Mitarbeiterkreis“ teilnehmen. Wer Ideen für das Jugendzentrum beisteuern oder hier mitmachen möchte, ist willkommen.

Es geht um das Planen von Aktionen: Es stehen Kickerturniere, Kreisfußballturnier, Theaterveranstaltungen oder Renovierung an. Es geht um Möbel, um Medien-/Daddel-Raum und mehr. Auch welche Workshops im Jugendzentrum angeboten werden sollen, kann diskutiert werden. Der Mitarbeiterkreis verpflichte nicht zur Mitarbeit, abgestimmt werde demokratisch.

Von Peter von der Beck

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