Lehrer sichern sich Wanderpokal

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Treffsicher: Die Schüler liefern ein gutes Turnier ab.

Neuenrade - Die Lehrer haben's geschafft. Sie haben sich beim Fußballturnier der Hönnequell-Schule den Wanderpokal geschnappt. Der bekommt einen Ehrenplatz.

Die Musikbox dröhnt in voller Lautstärke, rhythmische Anfeuerungsrufe und Fangesänge erfüllen die Sporthalle: Das zweitägige Fußballturnier der Hönnequell-Schule wird für die Schüler zu einem schönen Event. 

Während es sich die Zuschauer auf der Tribüne gemütlich machen, kämpfen die Fußballer und Fußballerinnen der Jahrgänge auf dem Spielfeld um die Ehre. „Das ist ein Highlight für die Schüler. Im Januar fragen sie immer schon, wann es denn losgeht“, erzählt Lehrer Josef Falkenstein, der zum Organisationsteam rund um Alex Geibel, der sich Unterstützung der Kollegen Alperen Perk, Janosch Eckhard und der drei Sporthelfer Davut, Mira und Alina holte. 

Fußballturnier an der Neuenrader Hönnequell-Schule

Etliche Spiele gilt es in zwei Tagen zu absolvieren: So werden die Jahrgangssieger untereinander ausgespielt, die Jahrgangssieger wiederum spielen gegeneinander. Hoch her ging es am Donnerstag: Da spielte die Lehrermannschaft gegen die beiden Schüler-Top-Mannschaften, die sich im Turnier durchgesetzt hatten. Im vergangenen Jahr landeten die Pädagogen dabei auf Platz 2. Zu gewinnen gibt’s Wanderpokale. 

Wer in welcher Mannschaft spielt, bestimmten die Klassen selbst. Auch vergaben die Schüler besondere Namen für die Mannschaften: Sei es die Namenlosen, Atemlos, FC Hamburgers oder die Black Panthers. 

Auch etliche Mädchen spielen mit, einige spielen im Verein. „Wir haben aber keine Mädchenquote festgelegt“, sagte Geibel. Tatsächlich spielen einige Talente an der Schule. Ein Junge trainiere sogar beim BVB, berichtete ein Lehrer. 

Die Pädagogen waren als Schiedsrichter oder in der Organisation des Turniers eingebunden. Eine Ansprache der Lehrerschaft gab es auch, viel Wert wurde auf Fair Play gelegt. „Wer absichtlich Foul spielt, wird vom Platz gestellt und vom weiteren Verlauf des Turniers ausgeschlossen“, hieß es unter anderem in der Ansprache. 

Auf dem Spielfeld ging es fair zu, es gab in drei Spielen kein Foul. Dafür war es drubbelig, wer auf engem Raum gut mit dem Ball umgehen konnte, war klar im Vorteil. Frust gab es auch, klassenweise diskutierten die Schüler über das Verhalten von Gewinnern und Verlierern. 

Gerangel gab es dann noch bei den Älteren nach einem Wortwechsel. Geibel sagte gestern, dass man noch einmal alle aus der Jahrgangsstufe neun versammeln werde, um den Ärger aus der Welt zu schaffen. Bleibt noch der Hinweis auf das traditionelle Spiel Lehrer gegen Schüler: Zwar war das Lehrerteam von ehemaligen Schülern aufgestockt worden, weil krankheitsbedingt das Personal fehlte, gleichwohl konnten die Lehrer gestern das Spiel für sich entscheiden. Der Wanderpokal steht nun im Lehrerzimmer. „Er wird dort sicher für die nächsten 365 Tage einen Ehrenplatz bekommen“, sagte Geibel.

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