Saison startet erst Mitte Mai

Neuenrader Freibad öffnet später - das ist der Grund

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Das Freibad Neuenrade ist noch nicht fertig für die neue Saison.

Neuenrade – Später als geplant  - erst Mitte Mai - kann das Freibad in Neuenrade in diesem Jahr öffnen. Aus diesem Grund.

Die Freibadsaison in Neuenrade beginnt später als erhofft: Kämmerer Gerhard Schumacher erklärte, dass das Becken im Winter erheblich gelitten habe: „Es sind Schäden an der Beschichtung entstanden, die zunächst beseitigt werden müssen.“ 

Die Auswinterungsarbeiten seien so gut wie abgeschlossen, doch jetzt müsse ein Maler ran: „Ein Voranstrich mit einer zwei Zwei-Komponenten-Farbe ist erforderlich. Erst dann kann der endgültige Anstrich erfolgen“, sagte Schumacher. 

Swimrun nicht in Gefahr

Bevor Wasser eingelassen werden könne, müsse die Farbe zwei Wochen aushärten: „Somit wird sich die Eröffnung eher in die zweite Maihälfte verschieben“, stellte der Kämmerer fest. 

Der für den 25. Mai geplante 2. Neuenrader Volksbank-Swimrun, eine Sportveranstaltung, die von der Schwimmabteilung des TuS Neuenrade organisiert wird, sei aber nicht gefährdet, erklärte Schumacher auf Anfrage der Redaktion: „Bis dahin steht das Bad auf jeden Fall zur Verfügung.“ 

Teurer Spaß

Allerdings ist die Schadensbeseitigung nicht gerade preiswert: Um die Schäden im gesamten Becken zu beseitigen, müssten 11 000 bis 12 000 Euro aufgewendet werden. Dieses Geld sei im aktuellen Haushaltsplan nicht enthalten, sagte Schumacher – und schlug den Kommunalpolitikern vor, in diesem Jahr nur die gröbsten Schäden auf dem Beckenboden zu beseitigen. Die Wände sollen erst im kommenden Jahr gestrichen werden.

"Andere Lösung fürs Freibad" nötig

 „Auf die Funktion hat die fehlende Beschichtung keinen Einfluss“, unterstrich er. So könne die Stadt zunächst immerhin einen Teil der nicht eingeplanten Kosten sparen. 

Die Schäden im Becken seien dem Alter der Anlage geschuldet, so Schumacher: „Es ist der Zahn der Zeit.“ Deshalb müsse zukünftig mit steigenden Instandhaltungskosten gerechnet werden. „Mittelfristig müssen wir über eine andere Lösung für das Freibad nachdenken“, kündigte der Kämmerer an. 

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