Neuenrader drohen 27 Monate Haft

Foto: Mediasuite

NEUENRADE - Zwei Jahre auf Bewährung kassierte ein 34-jähriger Neuenrader im Mai vergangenen Jahres im Amtsgericht Altena, weil er zuvor Betäubungsmittel angebaut hatte. Am 4. November versuchte er dann im Kaufpark in Neuenrade Waren im Wert von rund 40 Euro zu stehlen und wurde dabei erwischt.

Von Thomas Krumm

„Das möchte ich gestehen!“, sagte er zu Beginn der neuerlichen Verhandlung im Amtsgericht Altena, in der er sich wegen des Diebstahls verantworten musste. Dabei half es ihm nicht viel, dass der Wert der Beute geringfügig gewesen und das Diebesgut zurückgegangen war. Denn es blieb die Tatsache, dass der 34-Jährige erneut straffällig geworden war, obwohl er unter Bewährung stand. Drei Monate ohne Bewährung gab es deshalb für den Diebstahl, und sollte es dabei bleiben, würden auch die zwei Jahre Haft aus dem Mai vollstreckt. Rechtsanwalt Ulrich Bambor legte allerdings umgehend Berufung gegen das Urteil des Altenaer Amtsrichters ein. Die Zeit bis zur erneuten Verhandlung im Landgericht Hagen will der drogenabhängige und mit Methadon substituierte Angeklagte nutzen, um sich weiter zu entgiften und eine Drogen-Entzugskur zu machen.

Sollte das erfolgreich sein, könnten sich seine persönlichen Verhältnisse bis zum Zeitpunkt der Berufungsverhandlung dann so verändert haben, dass dann erneut über eine Bewährungschance gesprochen werden kann.

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