Haftstrafe von einem Jahr

Neuenrader mit Drogen und ohne Führerschein unterwegs

Neuenrade – In unerreichbarer Ferne ist für einen 28-jährigen Neuenrader vorerst die Aussetzung seiner Strafe zur Bewährung geblieben.

Das Jugendschöffengericht in Altena verurteilte ihn wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln und Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Haftstrafe von einem Jahr. 

Zu schwer wogen diverse Vorstrafen wegen einschlägiger Delikte. Die Anklage hatte ihm auch die Unterschlagung eines Quads vorgeworfen, mit dem er im Dezember 2019 vom Riesei in Werdohl nach Neuenrade gefahren war. Er habe das Quad nicht gestohlen, sondern gefunden, erklärte der Angeklagte. Was er anschließend damit machte, erfüllte allerdings wohl den Tatbestand der Unterschlagung. Letztlich kam es darauf aber nicht an. 

Drogen bei Kontrolle gefunden

Alle anderen Delikte gab der junge Mann zu: Am 16. Dezember war er nach einer Fahrt auf dem – möglicherweise unterschlagenen – Quad in Neuenrade kontrolliert worden. Dabei hatten die Beamten festgestellt, dass er ein paar Gramm Haschisch und Marihuana bei sich hatte. 

„Dass es hier keine Bewährung gibt, weiß mein Mandant selber“, erklärte Verteidiger Dirk Löber und legte umgehend Berufung gegen das Urteil ein. Denn eine Verhandlung im Landgericht ist die einzige Chance für den Neuenrader, die vollstreckbare Haftstrafe noch abzuwenden. Dafür müsste er allerdings entschlossen an seinem Drogenproblem arbeiten und eine Therapie machen.

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