Burgschule: Nach 4000 Unterrichtsstunden ist Schluss

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Die Viertklässler der Burgschule sangen gemeinsam mit Schulleiter Awerd Riemenschneider noch ein letztes Lied.

Neuenrade - Zum Schluss winkten sie noch einmal alle von der Bühne. Dann war die Grundschulzeit vorbei. Denn nach den Sommerferien sind die Mädchen und Jungen Fünftklässler und besuchen nicht mehr länger die Burgschule.

Am Freitag aber waren sie noch einmal dort und anschließend im Kaisergarten-Saal, wo Schulleiter Awerd Riemenschneider für sie ausrechnete, dass sie etwa 4000 Unterrichtsstunden hatten in den vergangenen vier Jahren, aber auch gut 50 Wochen Ferien. 

Zu Beginn der Verabschiedungsfeier sangen die Gerade-noch-Viertklässler: „Leider gehen wir schon. Ja, ein Kapitel geht zu Ende, doch bald fängt ein neues an.“ So sangen sie von ihrer Freundschaft und dem Mut, den sie für den anstehenden Schulwechsel bräuchten, aber auch davon, neugierig auf das zu sein, was nun kommt. 

Zirkus-Projekt und viele Ausflüge

Rektor Riemenschneider beruhigte die Schüler: „Wenn Ihr Euch erinnert, was Ihr in den vier Jahren bei uns alles bewältigt habt, dann braucht Ihr vor der Zukunft überhaupt keine Angst mehr haben.“ 

Wiedersehen im Altenheim: In Sketchform blickten die scheidenden Burgschüler in die Zukunft.

Die drei vierten Klassen der Burgschule haben in der Tat einiges erlebt: Ein Zirkusprojekt, zahlreiche Ausflüge und das Wir-sind-Bürgermeister-Projekt sind nur ein paar Beispiele. Riemenschneider bedankte sich auch bei den Eltern, die unterstützend dabei waren, wenn es erforderlich war, etwa beim Auf- und Abbau des Zirkuszeltes. 

"Vertraut auf das, was Ihr könnt"

An die baldigen Ex-Schüler gerichtet sagte er: „Vertraut auf das, was Ihr seid und was Ihr könnt.“ Und er fügte hinzu: „In den nächsten mindestens sechs Jahren werden noch viele Abenteuer auf Euch zukommen.“ 

Scheinbar wussten das die Mädchen und Jungen aber bereits. Sie führten nämlich einen Sketch auf, in welchem sie im Altenheim saßen und sich an die Grundschulzeit erinnerten. Damals hätte eine Lehrerin gesagt, in ihrem Leben würden Probleme kommen, an denen sie sich die Zähne ausbeißen würden. Und in der Tat: Sie hätten keine mehr. Statt Astronaut, Rockstar oder Rennfahrer seien sie – weil sie stets auf die Lehrer gehört hätten – aber bloß „alt, grau und weise“ geworden. 

Ein letzter Tanz

Noch einen Tanz führten die baldigen Fünftklässler auf. Dabei stellten sie unter Beweis, dass sie sich komplizierte Choreografien bereits wie die Großen merken können. Auch ein Gedicht sagten sie schließlich auf. Das machten sie derart gut, dass die Eltern im Saal die Handys wegsteckten, stattdessen kräftig applaudierten und sogar stehende Ovationen spendierten

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