Umzug läuft

Neuer Bauhof in Neuenrade in Betrieb

+
Freuen sich über den neuen Bauhof: Gerhard Schumacher, Kämmerer und kaufmännischer Vorstand der Stadtwerke, Marcus Henninger, Bauamtsleiter und technischer Vorstand der Stadtwerke, und Gerd Lorenz, stellvertretender Bauhofleiter (von links).

Neuenrade - Der städtische Baubetriebshof und die handwerkliche Abteilung der Stadtwerke sind künftig im neuen Gebäude am Hüttenweg untergebracht. Zurzeit erfolgt der Umzug – bei laufendem Betrieb.

Direkt vis-à-vis vom Baumarkt und nur einen Steinwurf vom ehemaligen Standort entfernt, ist das neue Gebäude auf jeden Fall eine Verbesserung. Dafür haben die Stadtwerke und Stadt viel Geld ausgegeben: Rund 600.000 Euro kostet das Objekt mit Umbau insgesamt.

Der Grundstückkauf schlägt mit 300.000 zu Buche, die haben die Stadtwerke bezahlt und sind daher Eigentümer. Der Umbau kostet rund 300.000. Davon zahlt die Stadt 200.000 Euro, die restlichen 100.000 Euro tragen wiederum die Stadtwerke.

Früher war das Gebäude ein Autohaus nebst Werkstatt.

Gerhard Schumacher, Kämmerer der Stadt und kaufmännische Vorstand der Stadtwerke, betonte: „Sowohl Stadtwerke als auch Stadt finanzieren das ohne Darlehensaufnahme.“ Die Stadt wird bei den Stadtwerken Mieter und die Mietzahlung ist geringer als am Alt-Standort.

Wie hoch der Unterhalt mit den laufenden Verbrauchskosten sein wird, konnte Schumacher noch nicht sagen – da gebe es noch keine Erfahrungswerte.

Im neuen, schicken Bauhof kommen eben die Stadtwerke mit den Gewerken Wasser, Straßenreinigung und so weiter unter, die demzufolge auch den größten Teil der Fläche in Anspruch nehmen, für städtische Angelegenheiten bleibt der kleinere Teil.

Vor allem logistische Vorteile

Wie Marcus Henninger, Bauamtsleiter, betonte, gebe es mit dem neuen Standort „vor allem logistische Vorteile“: Der liege strategisch günstig und biete innen wie außen viel mehr Platz. 900 Quadratmeter Fläche stehen nun insgesamt zur Verfügung, das gesamte Grundstück ist 4500 Quadratmeter groß.

Der Umbau – insbesondere der Trockenbau plus spezieller Brandschutz, von regionalen Unternehmen vorgenommen, hat den größten Anteil bei den Investitionen verschlungen. So wurde mit Ständerwerk gearbeitet, neue Räume geschaffen und eine spezielle Rauchabsauganlage installiert.

Am neuen Standort gibt es viel Lagerfläche, zum Beispiel für Verkehrsschilder.

Gleichwohl konnte auf die vorhandene Infrastruktur (Hebebühne) zurückgegriffen werden. Wo nötig, gab es aber neue Böden. Dazu wurde ein Aufenthaltsraum mit einer kleinen Küche geschaffen, zwei Büros, Trockenraum, Großgarage und zwei Lager/Werkräume sowie Umkleideräume und neue sanitäre Anlagen.

Das freut den stellvertretenden Bauhofleiter Gerd Lorenz: Für die Leute sei das eine Verbesserung. Jetzt stehen noch Arbeiten am Außengelände an. Überdachungen für Lagerflächen wird es geben und einen neuen Zaun, sobald die Straße (Hüttenweg) fertig saniert ist. 

Von Peter von der Beck

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare