Das sind die Pläne für den neuen Aldi-Markt

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Die Zufahrt zum Aldi-Markt soll von der Bundesstraße aus ermöglicht werden.

Neuenrade – Frühestens im kommenden Jahr könnte mit dem Bau eines Aldi-Marktes auf dem Gelände des ehemaligen Sportplatzes auf der Niederheide begonnen werden.

Bauamtsleiter Marcus Henniger erklärte am Montag im Rahmen der Sitzung des Bau-, Planungs- und Stadtentwicklungsausschusses: „Das Bauen an sich ist das Einfachste.“ Zunächst müsse man planungsrechtlich alles auf den Weg bringen und den Bebauungsplan ändern. „Bis Ende des Jahres könnten die planungsrechtlichen Angelegenheiten erledigt sein. Dann folgt noch das normale Baugenehmigungsverfahren.“ 

Diplom-Ingenieur Dirk Eicker, dessen Architekturbüro unter anderem den Aldi-Markt in Werdohl geplant hat, stellte das erste Konzept vor. „Die neuen Märkte sehen alle ähnlich aus“, erklärte er. Geplant werde nach dem Motto: „Weg von den Steinzelten, hin zu Gebäuden, die von Tageslicht durchdrungen werden.“ Denn längst gehe es nicht mehr ausschließlich um den Preis, auch die Präsentation der Waren und natürlich die Erreichbarkeit des Geschäftes seien von Bedeutung. 

Das etwa 1300 Quadratmeter große Gebäude auf dem ehemaligen Sportplatz werde voraussichtlich 3,50 Meter hoch und vorne komplett verglast. Es solle mit einer großen Backnische ausgestattet werden. „Der Markt ist CO2-neutral“, sagte der Diplom-Ingenieur – und sprach von einem „innovativen Energiekonzept“. Dementsprechend würden auf möglichst allen Märkten Photovoltaikanlagen installiert. „Nur wo das nicht möglich ist, kommt eine extensive Begrünung in Frage“, antwortete er auf eine Frage des Grünen-Kommunalpolitikers Ulrich Naumann, der sich nach einer Dachbegrünung erkundigt hatte. 

Die Zufahrt zum Discounter solle über die Bundesstraße 229 erfolgen, erklärte der Referent. Auch Autofahrer, die aus Richtung Küntrop kommen, sollen den Markt unkompliziert erreichen können. Dafür müsse bis zur Eröffnung eine Linksabbiegerspur auf der Bundesstraße eingerichtet werden, erläuterte Bauamtsleiter Henniger. Zudem solle es nach dem Einkauf auch möglich sein, nach links in Richtung Werdohl abzubiegen. „Die Gutachter meinen, dass das machbar ist. Wir hatten damit gerechnet, dass nur das Rechtsabbiegen möglich sein wird, und im Kreisverkehr gedreht werden muss.“ 

Thomas Wette hatte bezüglich der Linksabbieger Bedenken, dass es je nach Tageszeit und Verkehrslage zu langen Wartezeiten für die Autofahrer kommen könnte. Seine Frage, mit wie vielen Linksabbiegern der Gutachter rechne, konnte Eicker nicht beantworten. Er versprach allerdings, dass den Kommunalpolitikern diese Zahlen vorgelegt würden, bevor Entscheidungen getroffen werden müssten.

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