Neuenrader ausgehungert nach der Sonne

Mit einem beherzten Köpper fliegt dieser junge Mann ins Becken.

NEUENRADE ▪ Viel ins Gespräch käme sie mit den Badbesuchern, erklärt Schwimmmeisterin Andrea Kendziora-Kühn. Im Freibad Neuenrade herrscht seit Wochenbeginn Andrang. „Die Menschen sind ausgehungert nach Sonne. Das erzählen sie mir.“ Von Michael Koll

Mit manchen Badegästen kommt Kendziora-Kühn aber aus unangenehmeren Gründen ins Gespräch. Überwiegend Jugendliche ignorieren das Fotografier-Verbot in der Badeanstalt. Wer sich nicht daran hält, erhält eine Verwarnung – zur Not wird auch ein Platzverbot ausgesprochen.

Überhaupt beobachtet die Schwimmmeisterin, dass die Jugendlichen „erst ein bisschen schwimmen, dann sitzen sie den gesamten Tag im Kreis, tippen in ihre Handys und sprechen kein Wort miteinander“. Los geht es mit dem Ansturm auf das Bad erst ab 15.30 Uhr. Durch die Ganztagesschulen hätte der Nachwuchs vorher keine Zeit.

So kam der bisherige Besucherzahlen-Spitzenwert auch an einem Nachmittag zustande: Am Dienstag waren 800 Besucher im Neuenrader Freibad.

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