Unterstützer gesucht

Nach dem Abitur für ein Jahr nach Estland

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Die Einsatzstelle von Wanja Zemke in Estland bietet nur das, was zum Leben nötig ist.

Neuenrade - Wanja Zemke weiß genau, was er nach dem Abitur möchte: Ein Jahr in Estland verbringen. Hier erzählt er, warum er auf die Idee kam und wie andere Menschen ihm helfen können.

„Nach ausführlichen Überlegungen habe ich mich für ein Auslandsjahr mit der Organisation Freunde der Erziehungskunst entschieden“, erzählt Wanja Zemke. Ein Auslandsjahr dient aus seiner Sicht vielen Zwecken. In einer immer mehr globalisierten Welt sind ihm Völkerverständigung, Frieden und soziale Gerechtigkeit wichtig.

Zudem mache ein Freiwilliger in diesen Aufgabenbereichen Erfahrungen, die die Persönlichkeit prägten.

Die Freunde der Erziehungskunst sind eine Trägerorganisation, welche in diesem Jahr etwa 800 Freiwillige weltwärts und etwa 900 in Deutschland selber entsendet. Die Aufgaben der Freiwilligen sind vielseitig: Neben der Arbeit in der Sozialtherapie und Heilpädagogik werden Freiwillige auch in Schulen und Kindergärten eingesetzt.

Arbeit mit verhaltensauffälligen Jugendlichen

Weitere Arbeitsbereiche sind Jugendarbeit, Landwirtschaft, Kinderheim, Entwicklungs-Zusammenarbeit und viele mehr.

Zemkes Einsatzstelle liegt in Estland nahe Viljandi und heißt Naatsaku Noortetalu. Dort arbeiten die Freiwilligen auf einem Bauernhof mit gefährdeten und verhaltensauffälligen Jugendlichen, die eine längere Auszeit von ihrer aktuellen Situation benötigen.

Das Leben ist auf das Notwendigste beschränkt

„Die körperlich anstrengende Arbeit auf einem bio-dynamischen Hof mit vielen Tieren ist Teil des Konzepts“, erklärt der Abiturient.

Das Leben auf dem Hof sei einfach und auf das Notwendigste beschränkt. So gebe es nicht einmal fließend Wasser in dem Haus und geheizt werde mit Holz. „So ist ist möglich, den Blick für das Wesentliche wieder zu erlangen.“

Der Abiturient bittet um Unterstützung.

So ein Jahr jedoch will auch finanziert werden, denn ein Freiwilliger bezieht kein Einkommen. Einen Großteil der entstehenden Kosten übernimmt das Familienministerium, für den Rest jedoch muss ein Spendenfond gefüllt werden. Deshalb bittet Wanja Ziemke um Unterstützung.

Die ganze Aktion wird über einen Fond finanziert. „So kann garantiert werden, dass Chancengleichheit zwischen den Freiwilligen besteht, diese also nicht von ihren Eltern abhängig sind“, beschreibt Wanja Zemke das Prozedere.

Für Unterstützer gibt es einen Rundbrief

Den Unterstützern bietet er an, sie mit vierteljährlichen Rundbriefen auf dem Laufenden zu halten und sie so mit auf die Reise zu nehmen. „Gerne würde ich nach dem Jahr ein Treffen mit allen organisieren, die das Jahr unterstützt haben und von meinen Erfahrungen berichten“, kündigt er an.

„Über eine Spende an meinen Fond würde ich mich sehr freuen, denn damit könnten Sie mir entscheidend weiterhelfen“, ruft Zemke potenzielle Spender auf.

Informationen für potenzielle Spender

„Spenden nehme ich in allen Formen und Farben, bar oder als Überweisung gerne entgegen“, sagt Wanja Zemke. Für Spender gebe es selbstverständlich die Möglichkeit ihre Spende von der Steuer abzusetzen. Eine Spendenbescheinigung sendet er auf Wunsch gerne zu.

„Wichtig ist es, dass ich Ihre E-Mail-Adresse habe, damit wir in Kontakt treten können und ich Sie in den E-Mail-Verteiler einbinden kann.“ Für eine Spendenbescheinigung ist außerdem eine Post-Anschrift notwendig.

Für Rückfragen steht Wanja Zemke unter der Rufnummer 01590/2153391 oder unter der E-Mail-Adresse wanja.zemke@gmx.de zur Verfügung. Auf diese Weise gibt es auch die Bankverbindung.

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