„Die Peitsche knallt schon“

Neuenrade: Vorbereitungen für das 662. Gertrüdchen

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Mithilfe eines Gelände-Planes koordinieren Debora Carbone (links) und Sabine Rogoli, wo die verschiedenen Aussteller ihre Stände aufbauen dürfen. Anfang Januar wurde der Plan erstellt.

„Die Vorbereitungen sind in der heißen Phase“, sagt Sabine Rogoli, Mitarbeiterin des Ordnungsamtes. Gemeinsam mit Debora Carbone organisiert sie das 662. Gertrüdchen, das vom 17. bis zum 19. März stattfinden wird. Höhepunkte der Veranstaltung sind unter anderem der Stand einer Brauerei und das Fahrgeschäft „Rocket“.

Anfang September starteten die Planungen für das große Volksfest. „Jedes Jahr wird es ein wenig mehr Arbeit“, erklärt Sabine Rogoli. Dies läge vor allem daran, dass das Festgelände immer verändert werde. Für das 662. Gertrüdchen wird beispielsweise der Villabereich noch etwas ausgebaut. 

Auf einem Plan ist die gesamte Fläche eingezeichnet. Sie geht von der Burgschule bis hin zur Villa. Auch der Park, die angrenzenden Gassen, der Saal des Kaisergartens und der Parkplatz der Volksbank gehören dazu. 

"Flexibilität und Planungsdenken"

Viele bunte Markierungen kennzeichnen die verschiedenen Standorte der Aussteller auf dem Fest-Gelände. Immer wieder müsse der Plan geändert werden. „Es kommt oft vor, dass noch neue Händler dazukommen und wir wieder umplanen müssen“, erläutern die beiden Mitarbeiterinnen des Ordnungsamtes. „Die Arbeit braucht Flexibilität und Planungsdenken.“ 

Neben den vielen neuen Ausstellern werden auch wieder Stammhändler vertreten sein. „Viele Besucher warten ein gesamtes Jahr auf das Gertrüdchen, um beispielsweise bestimmte Gewürze zu kaufen“, sagt Rogoli. Die Pferde werden wie im vergangenen Jahr wieder an der Villa stehen. 

Höhepunkte des Volksfestes

Zu den Höhepunkten gehört der Stand einer Brauerei aus Finnentrop, wo es frisches Schwarzbier zu kaufen gibt, und besonders ein neues Fahrgeschäft. Dieses trägt den Namen „Rocket“. Eine riesige Schaukel verspricht jede Menge Spaß und Nervenkitzel. 

Debora Carbone (links) und Sabine Rogoli präsentieren eine Broschüre des Fahrgeschäftes „Rocket“.

Sabine Rogoli betont, dass das Verhältnis zwischen Ausstellern und Organisatoren ein besonderes sei. „Viele der Händler sind sonst gar nicht auf solch einem verhältnismäßig kleineren Volksfest vertreten“, betont Organisatorin Rogoli. Diese Aussteller würden vor allem kommen, weil viele von ihnen auch schon als Kinder auf dem Gertrüdchen waren. 

Inzwischen habe sich zwischen den Organisatoren der Stadt und den Ausstellern schon eine Art Freundschaft entwickelt. „Wir können uns auf sie verlassen. Sie kommen für uns – auch bei Wind und Wetter.“ 

Beliebte Schals

Auch die beliebten Gertrüdchen-Schals seien bereits angeliefert worden. Sie werden dann an dem Stand des Stadtmarketings zu kaufen sein. 

Lesen Sie hier mehr zum Gertrüdchen

Über die Sicherheit auf dem Gelände haben sich die Organisatorinnen ebenfalls Gedanken gemacht. „Wir haben im Vorfeld darüber gesprochen“, erzählt Debora Carbone. Schranken begrenzen das Areal. Außerdem sind Polizei, Ordnungsamt und ein Sicherheitsdienst im Einsatz. „Einen hundertprozentigen Schutz kann es aber nicht geben.“ 

Internetseite

Die beiden Organisatorinnen weisen außerdem auf die Internetseite zum Gertrüdchen hin. Hier sind die Termine, Stände und Attraktionen zu finden. Bei der Sitzung des Gertruden-Komitees am 15. Februar soll das Programm endgültig festgelegt werden. Die Organisatorinnen freuen sich bereits auf das große Volksfest. „Die Peitsche knallt schon“, sagt Ordnungsamtsmitarbeiterin Sabine Rogoli und lacht.

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