Top-Anmeldezahlen an der Hönnequell-Schule  

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Jörg Leiß, didaktischer Leiter der Hönnequell-Schule, Eva Päckert, Schulleiterin und Kerstin Braselmann, Sekretärin, freuen sich über die hohen Anmeldezahlen.

Neuenrade –71 Kinder sind fürs nächste Schuljahr an der Hönnequell-Schule angemeldet worden. Das ist ein Top-Ergebnis. Ein wichtiges Ergebnis.

Die Erleichterung war groß bei allen Beteiligten: 71 Anmeldungen hat die Hönnequell-Schule bekommen, der nächste Jahrgang der Fünftklässler wird damit wieder dreizügig und macht die mauen Zahlen aus dem vergangenen Jahr wieder vergessen.

 „Wir freuen uns total darüber“, sagten  Schulleiterin Eva Päckert und der didaktische Leiter, Jörg Leiß, unisono. Viel Zeit und Energie hatten das Schulleitungsteam, das Kollegium aber auch Elternvertreter in eine große Informations- und Öffentlichkeitsoffensive gesteckt. Ob mit einer Neukonzeption des Tags der offenen Tür, mit verstärkter Einbindung der Grundschule durch einen gemeinsamen Sporttag, oder ein gemeinsames wissenschaftliches und fremdsprachliches Projekt. Auch verschiedenste Info-Veranstaltungen mit der Burgschule oder mit dem Burggymnasium Altena und anderen Kooperationspartnern gab es, jede Menge Eltern-Gespräche. 

Das Engagement auch über Neuenrade hinaus hat sich ausgezahlt. Sage und schreibe 23 Kinder, die nicht die Burgschule besucht haben, im Umkehrschluss also Auswärtige, hat die Hönnequell-Schule registriert. Kinder aus Balve und aus Werdohl wurden angemeldet, sogar ein Kind aus Sundern war dabei, hieß es gestern im Sekretariat. 

Unter dem Strich ist das Anmelde-Ergebnis umso bemerkenswerter, da es in diesem Jahrgang auch noch erheblich weniger Grundschüler gab. Wie dem auch sei: Wie Päckert aus zahlreichen Elterngesprächen berichtete, habe wohl letztlich das Konzept der Schule, innerhalb des Klassenverbandes individuell zu fördern und zu fordern, überzeugt. 

Auch die Frage nach der Durchlässigkeit habe eine Rolle gespielt. Freude und Erleichterung herrschte auch bei der Stadt Neuenrade als Schulträger. Dierk Rademacher, der die Gründung der noch jungen Schule organisatorisch eng begleitet hatte, war mehr als froh. Rademacher verwies dabei noch einmal darauf, dass die Schule auch mit guter pädagogischer Arbeit der Lehrer und harten Fakten punkten könne. So sei erwiesen, dass „die entlassenen Schüler bessere Abschlüsse erzielt haben, als nach Grundschulempfehlung zu erwarten war“. 

Hinzu kämen eben auch die gymnasialen Standards an der Schule und die verbesserte Öffentlichkeitsarbeit. Die jeweilige Zahl der Anmeldungen wurde über ein Laufband auf dem Infobildschirm im Schulflur angezeigt. Der eine oder andere Schüler kommentierte dann die Zahl 70. Einige von den älteren Schülern freuten sich. „Das ist gut für den Nachwuchs und den Fortbestand unserer Schule“, an der sie eben auch hängen würden. 

Es gab auch despektierliche Stimmen. Einige ältere Mädchen sagten mit Blick auf die 70 Anmeldungen. „Falsche Entscheidung“. Das Ergebnis nimmt viel Druck aus dem Neuenrader Schulbetrieb. Eva Päckert sagte, dass es nun weitergehe. So werde man weiter an dem Bewertungssystem feilen, mit dem sich jede Note nachvollziehen lasse. Auch die Digitalisierung sei ein weiteres Projekt, um das sich auch Jörg Leiß verstärkt kümmern werde. „Nur Geräte reichen nicht aus, es geht auch um den sinnvollen Einsatz im Unterricht."

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