Motte und mehr

Neuenrade profitiert vom Leader-Projekt

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Die Motte in Küntrop wird im Rahmen eines Leader-Projektes aufgewertet.

Neuenrade - Das Leader-Projekt funktioniert offensichtlich. Nach der Realisierung des Generationenpunktes in Altenaffeln profitieren die Neuenrader durchaus von weiteren Vorhaben.

Das große EU-Projekt zur Stärkung der Provinzen zieht Kreise in der Bürgerregion Sorpesee mit den Städten Neuenrade, Balve, Sundern und Arnsberg.

Lars Morgenbrod, Leader-Regionalmanager mit Sitz in Balve, skizziert die jüngsten Projekte. Das für Neuenrade wohl augenfälligste, aber natürlich auch eins mit regionalem Bezug, wird dabei die Aufwertung der Motte sein: So sollen die Außenanlagen und das Umfeld bei der Turmhügelburg in Küntrop hergerichtet werden.

Zudem soll die Motte mit einem Kunstwerk einen Hingucker bekommen. Der Künstler sei engagiert, nur das Objekt, welches die damaligen Machtverhältnisse symbolisieren soll, müsse noch erstellt und installiert werden, sagte Morgenbrod.

Die Motte soll zu einem Lernort werden

Der Förderbescheid sei auch schon da, man könne beginnen, die Maßnahme umzusetzen. Am Ende soll sich die hölzerne Burg, im 14. Jahrhundert Grenzsymbol und Grenzfestung der Grafen von Arnsberg gegenüber den Grafen von der Mark, durchaus auch als außerschulischer Lernort etablieren, erläuterte Morgenbrod.

Details würden noch bekannt gegeben. Ein sicher nicht uninteressantes Projekt dürfte auch die regionsübergreifende Erwerbstätigenbefragung sein, welche von Neuenrade aus initiiert wird und unter anderem in allen vier Städten erfolgen soll.

Die Sorpe soll besser integriert werden

Befragt werden sollen dabei laut Morgenbrod circa 1200 bis 1300 Erwerbstätige aller Altersklassen zu ihrer Lebenszufriedenheit. Die Befragten sollen sagen, wie sie ihre Arbeit und ihr Leben in der Region bewerten und wo sie Verbesserungsbedarf sehen. Mit ins Boot geholt werden sollen die IHK und die Südwestfalenagentur.

Weiter akut ist, die Sorpe-Talsperre noch besser in die Vier-Städte-Region zu integrieren. Dazu wollen sich die Leader-Aktivisten noch Experten dazu holen, erläuterte Morgenbrod.

Bei PowerUp ist die Resonanz gering

Nicht ganz so zufrieden ist Morgenbrod aber, was das Projekt PowerUp anbelangt. Dabei geht es darum, Jugendlichen beizubringen, wie sie Ideen und Ziele durchsetzen und umsetzen können.

Nach der ersten Veröffentlichung sei hier die Resonanz aus Balve und Neuenrade bescheiden gewesen. Gleichwohl habe man das Seminar-Projekt mit Jugendlichen aus anderen Städten besetzen können. Morgenbrod hofft, dass beim nächsten mal Neuenrader und Balver dabei sind.

Insgesamt ist der Regionalmanager sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf. Im Januar seien zwei Jahre um. Und in der Zeit habe man immerhin 14 Projekte durch das Entscheidungsgremium, die LAG (Lokale Aktionsgruppen) bekommen.

Von Peter von der Beck

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