Minus bei der Gewerbesteuer von 700.000 Euro

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Neuenrade - Stadtkämmerer Gerd Schumacher hat den Rat der Stadt Neuenrade am Mittwoch darüber informiert, dass sich die Gewerbesteuer in 2017 nicht so erfreulich wie in anderen Städten entwickelt habe.

Im Haushaltsplan hatte der Kämmerer bei der Gewerbesteuer mit Einnahmen in Höhe von 7,5 Millionen Euro gerechnet. Bislang seien aber nur 6,8 Millionen Euro bei der Stadtkasse eingegangen. Schumacher führte das derzeitige Minus von 700 000 Euro auch darauf zurück, dass von den 22 wichtigsten Gewerbesteuerzahlern bisher nur 13 Unternehmen gezahlt haben. 

Kämmerer Gerd Schumacher.

Ob dies möglicherweise zu einem erhöhten Fehlbetrag für 2017 führt, bleibe abzuwarten, sagte der Kämmerer und fügte hinzu, dass diese Entwicklung für ihn „nicht erklärbar“ sei. Die Gewerbesteuer ist für die Kommune eine der wichtigsten Einnahmequelle. Bei den Etatberatungen für 2018 hatte sich der Kämmerer optimistisch gezeigt, den Haushaltsplan erstmals wieder mit einer schwarzen Null abzuschließen. 

Welche Auswirkungen hat der Tarifabschluss?

Auf Anfrage von FWG-Ratsmitglied Detlef Stägert, wie sich der Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst auf den 2018er-Etat und Folgejahre auswirke, konnte der Kämmerer noch keine verbindliche Auskunft geben. Schumacher begründete das mit unterschiedlichen Strukturen im Gehaltsgefüge. Der Haushaltsplan für das laufende Jahr beinhalte aber eine 2,4-prozentige Gehaltssteigerung. 

Informiert wurde der Rat auch über Über- und außerplanmäßige Ausgaben. Die überplanmäßigen Ausgaben betragen 17 000 Euro, davon sind 5000 Euro auf höhere Beiträge für den Unfallschutz bei Mitarbeitern und bei Schülern und Kindergartenkindern angefallen. Die außerplanmäßigen Ausgaben betragen 1000 Euro, unter anderem sind darin die Stromkosten für das Kreuz enthalten.

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