Markierungsarbeiten auf maroder Straße sollen Verkehrssicherheit verbessern

Neuenrade - Fahrbahnmarkierungen auf der L698 zwischen Dahle und Neuenrade sind derzeit Thema: So hat ein Unternehmen die Ortseinfahrt Neuenrade markiert. Dabei wird dieses Straßenstück möglicherweise im kommenden Jahr ohnehin komplett erneuert.

„Das haben wird aus Verkehrssicherheitsgründen markieren lassen“, sagte der zuständige Abteilungsleiter bei Straßen.NRW, Eberhard Zimmerschied. „Den Auftrag hatten wir bereits im August vergangenen Jahres erteilt. Die Firma hatte den Auftrag nicht umgesetzt, da haben wir sie in Verzug gesetzt“. Jetzt sei offensichtlich reagiert worden. Auch in Dahle sollten Markierungsarbeiten vorgenommen werden. „Das haben wir aber gestoppt“, sagte Eberhard Zimmerschied. 

Was eine gut 1,5 Kilometer lange Strecke mit zum Teil gänzlich abgefahrenen Fahrbahnmarkierungen in den Serpentinen des Kohlbergs anbelangt, so werde es mit diesen Markierungsarbeiten noch dauern. Erst müssten noch die Reste der speziellen Altmarkierungen abgefräst werden – ansonsten würde die neue Farbe nicht halten, hieß es. 

Unternehmen mehr als ausgebucht

Markierungsunternehmen seien derzeit mehr als ausgebucht, zudem habe die Branche Personalprobleme. Leute seien dort wohl schwer zu bekommen. Es werde zwar gut bezahlt, aber die Arbeitszeiten seien häufig ungünstig. Da müsse man wohl häufig abends, nachts oder am Wochenende arbeiten. Zudem seien Markierungsarbeiten wetterabhängig, erläuterte Zimmerschied. Dass Markierer schwer zu bekommen sind, bestätigte auch der Neuenrader Bauamtsleiter Marcus Henninger. Auch in Neuenrade könne die eine oder andere Fahrbahn aktuell nicht gemacht werden. 

Personalprobleme auch bei Straßen.NRW

Personalprobleme gibt es auch bei Straßen.NRW. Nicht von ungefähr wirbt der Landesbetrieb verstärkt um Mitarbeiter. Um den Persoanlengpass zu kompensieren, würden mehr Arbeiten fremdvergeben. Auch delegiere man manche Jobs an die betroffenen Städte – gegen entsprechende Bezahlung. „Altena macht Dahle für uns“, sagte Zimmerschied. Auch die Sanierung der Ortseinfahrt Neuenrade wird von der Kommune Neuenrade organisatorisch betreut. Die technischen Vorleistungen wie Vermessungsarbeiten hat Straßen.NRW bereits übernommen.

Von Peter von der Beck

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