Unter dem Strich bleibt ein Minus

Neuenrade: Kostensituation im Bereich Asylbewerber

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Die Kosten für die Asylbewerber-Unterkünfte (hier Eichendorffstraße) sorgen unter dem Strich für ein Minus.

Neuenrade - Unter dem Strich bleibt ein Minus – nur wie hoch es wird, das weiß Kämmerer Gerhard Schumacher nicht genau. Gleichwohl muss er die Kosten für den Bereich Asylbewerber/ Flüchtlinge für das kommende Geschäftsjahr kalkulieren.

„Der Bereich Asylbewerber bleibt unsicher“, sagte der Kämmerer jüngst im Ausschuss für Schule, Sport, Jugend und Soziales. Basis für seine Berechnungen sind 150 Personen, darunter 120 Personen plus Abgelehnte und Geduldete. Für diese 120 Menschen gibt es Erstattungen in Höhe von rund 870 Euro pro Asylbewerber pro Monat, gut 1,27 Millionen Euro kommen da an Erstattungen. 

Minus im sechsstelligen Bereich

Rund eine Millionen Euro setzt der Kämmerer als Aufwand an. So bleibe ein theoretischer Überschuss in Höhe von rund 270 000 Euro. Wenn man davon allerdings die Kosten für die Unterkünfte abziehe, dann bleibe unter dem Strich ein Minus in Höhe von 100 000 bis 150 000 Euro. 

Mit weiteren Zuweisungen von Asylbewerbern wird in den kommenden Wochen gerechnet – Neuenrade habe aktuell eine Aufnahmequote von rund 90 Prozent. Was die Abrechnung mit dem Land anbelange, so muss der zuständige Fachmann, Kurt Maurer, monatlich eine Excel-Tabelle mit den gemeldeten Asylbewerbern ans Land schicken. Einen Monat später gibt es dann die Erstattung.

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