Künstlerin und Kiku-Leiterin

Irmhild Hartstein feiert ihren 70. Geburtstag

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Neuenrade - Irmhild Hartstein und bildende Kunst in Neuenrade – das eine geht ohne das andere nicht. Am Mittwoch, 27. September, feiert sie ihren 70. Geburtstag.

Zum einen ist Irmhild Hartstein Künstlerin und stellt zuweilen aus – Ob Bochum, Neuenrade, China oder auch im Museum für Kunst und Kulturgeschichte in Dortmund – ihre Kunstwerke waren schon an vielen Orten zu sehen.

Doch ihr größtes Engagement gilt nicht unbedingt der eigenen Kunst, sondern eher der Kunst von Kindern und Jugendlichen. Seit mehr als zehn Jahren kümmert sie sich hier intensiv, hat ungezählte Kurse angeboten, Förderprojekte für die Schulen an Land gezogen, Kunst ins Stadtbild integriert, Künstler nach Neuenrade geholt – und am langen Ende hat sie sehr viel für die Stadt Neuenrade getan.

Die Kunst-Werkstatt Kiku, am Rande der Altstadt gelegen, ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Kunst und Kultur: Das sind Standortfaktoren für eine Stadt. Hier geht es um Lebensqualität, um Reflexion und Bildung. Ohne die Arbeit Irmhild Hartsteins und ihr Engagement für die Kunstwerkstatt, wäre Neuenrade sicher ärmer.

2010 erhielt Hartstein den Bürgerpreis

Hartstein hat ein stabiles Netzwerk aufgebaut, kennt Mäzene und Künstler und sie kann auf etwas bauen: ihre Kreativität. Kein Wunder, dass sie 2010 den Bürgerpreis der Stadt Neuenrade erhielt. Wenn andere über sie urteilen, so fallen Worte wie „Schaffenskraft“ aber auch „Hartnäckigkeit“.

Hartstein arbeitete ursprünglich im Einzelhandel, stammt aus Werdohl und zog 1973 nach Neuenrade. Schon mit 18 war sie mit der Kunst verbunden, brachte sich selbst die verschiedensten künstlerischen Techniken bei.

Weiterbildungen gehören dazu

In den 90-er Jahren unterrichtete sie an der VHS, studierte parallel dazu bis 2000 Malerei, Grafik und Kunsttherapie in Bochum, war Meisterschülerin bei Professor Dr. Qi Yang und Mitglied der Elite-Meisterklasse. Seitdem widmete sie sich der Kunst-und Kulturförderung für Jugendliche.

Irmhild Hartstein bildet sich laufend weiter: Malen mit Demenzkranken, Freies Aquarell oder auch Sexualpädagogik in der Grundschule zählen zu ihren Fachfortbildungen.

Als Kiku-Leiterin hat sie viele Talente erlebt

Seit 2006 leitet sie die Kiku. Sie konzipiert Kurse, organisiert Dozenten, vernetzt, sammelt Geld, bestellt Material und unterrichtet selbst. Ein ehrenamtlicher Job, der ihr viel Freude macht.

Und das eine oder andere Talent hat sie dabei auch schon erlebt. Wer weiß, wie viele junge Menschen sie schon gefördert hat.

Von Peter von der Beck

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