Goldener Meisterbrief

Eine lebenslange Liebe zum Fleischerhandwerk

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Heinz Frevel mit seinem Meisterbrief im Fleischer-Handwerk, den er im November 1967 von der Handwerkskammer Arnsberg bekommen hatte.

Neuenrade - Hohe Auszeichnung in der Schützenhalle in Hüsten für Heinz Frevel: Die Handwerkskammer Arnsberg hat ihm in dieser Woche den Goldenen Meisterbrief im Fleischer-Handwerk verliehen.

Fast auf den Tag genau im November 1967 hatte Heinz Frevel vor 50 Jahren seine Meisterprüfung abgelegt. Der Meisterbrief, der bis dato sein alleiniges Dasein an der Wand fristete, wird jetzt durch den Goldenen Meisterbrief ergänzt.

Eine Ergänzung, auf die Heinz Frevel zu Recht stolz ist. Wenn der heute 77-Jährige rückblickend über seinen Beruf spricht, dann macht er das liebevoll und mit viel Respekt. Im Januar 1963 hat es den gebürtigen Iserlohner nach Neuenrade verschlagen.

Damals arbeitete er als Fleischergeselle in der Metzgerei Hugo Sülberg an der Ersten Straße. Viereinhalb Jahre später zog es ihn in die Metzgerei von Klaus Heringhaus, die ebenfalls an der Ersten Straße ihren Standort hatte. Fast 20 Jahre war Heinz Frevel in der Metzgerei Heringhaus beschäftigt.

Besonderes Engagement für die Wurst

Ein Zeitraum, in dem er gerne und mit besonderem Engagement die Wurst produzierte, zumal er auch besonders neuen Rezepten immer aufgeschlossen gegenüber stand.

Es war die Arbeitsstelle, die ihn nach Neuenrade gezogen hat. Die Berufswahl zum Fleischer kam nicht von ungefähr, da sein Vater den gleichen Beruf ausübte und seinem Nachwuchs bereits im Vorfeld viele Tipps und Hinweise geben konnte.

Die Liebe zum Beruf zog sich wie ein roter Faden durch die Berufszeit von Heinz Frevel. Als Meister im Fleischer-Handwerk hat er selbst vier Lehrlinge erfolgreich ausgebildet.

Glückwünsche der Handwerkskammer

Im Rahmen einer Feierstunde ehrte die Handwerkskammer Arnsberg abermals in der Hüstener Schützenhalle wieder viele Handwerker, die inzwischen im Ruhestand ihren Lebensabend verbringen. In Glückwünschen und Laudationen wurde der jeweiligen Berufsstand geehrt.

Der Meisterbrief sei nicht nur ein handwerklicher Garant für die besondere und persönliche Qualifikation gewesen. Die Meisterprüfung trage auch heute zum Ansehen der Handwerker bei und sei ein Qualitätsmerkmal für den Verbraucher.

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