Neuenrade mit frischer Präsenz im Internet

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Der Internet-Auftritt der Stadt wurde von Anja Heide und Sebastian Schneider in einem Kraftakt erstellt.

Neuenrade -Was lange währt, wird endlich gut: Die Neuenrader Stadtverwaltung hat einen neuen Internetauftritt.

 Bereits am späten Freitagabend wurde das Werk freigeschaltet, gestern wurde das gewaltige Datenpaket mit 1300 Seiten offiziell präsentiert. Die Neuenrader Internetpräsenz ist auf allen Endgeräten, ob PC, Tablett, Laptop oder Handy gut anzuschauen. Und vor allem via Handy leicht einhändig zu bedienen.

 Verantwortlich für das digitale Werk sind Sebastian Schneider, Fachinformatiker und Administrator bei der Verwaltung und Anja Heide, Personalamt und Hauptamt. Über einen langen Zeitraum, je nach zeitlicher Möglichkeit und immer neben der regulären Arbeit wurde an dem Auftritt getüftelt. Zuletzt, während der vergangenen beiden Wochen quasi Nonstop, haben die beiden daran gearbeitet. Den technischen Part übernahm dabei Schneider, während Heide sich vor allem um die Inhalte kümmerte.

Nun haben die Neuenrader und all jene, die sich für die Stadt interessieren, eine moderne Informationsquelle für alles, was mit der Stadtverwaltung und Ämtern zusammenhängt. Sie können Formulare herunterladen beispielsweise zum „Windelantrag“. Wer die neuen Seiten aufruft, bekommt zuerst Aktuelles und Veranstaltungen serviert. Dabei geht es nicht nur um Theateraufführungen sondern auch um Straßensperrungen oder andere Hinweise.

Insgesamt haben die beiden Homepage-Bauer den Internet-Auftritt der Stadt gestrafft und komprimiert. Eine Menüführung haben sie beibehalten. Eine intelligente, synonym-gesteuerte Suchfunktion gibt es auch wieder. Auch eine „Suche über Lebenslagen“ ist möglich. Je nachdem, ob Tourist oder Rentner eingegeben wird, werden entsprechende Angebote aufgerufen. Zentraler Punkt des Internet-Auftrittes ist das Bürgerportal. Wer hier draufklickt, verlässt allerdings das Portal der Stadt und er wird zu einem besonderen Server geleitet. Hier können amtliche Formulare ausgefüllt und an das zuständige Amt als PDF weitergeleitet werden. Das Bürgerportal sei ein sicherer Kanal, hieße es.

Schneider ist überzeugt, dass hier noch viel mehr kommt. „Im Bereich E-Government passiert noch einiges in den kommenden Jahren“. Möglich ist es zudem, online im Kulturbereich Karten zu bestellen, auch die Saisonkarten fürs Freibad können gebucht, die aktuellen Öffnungszeiten abgerufen werden. Ist eine Veranstaltung ausverkauft, wird das flott vermerkt. Das Nutzungsverhalten der Seitenbesucher wird beobachtet und ausgewertet. So kam heraus, dass die Hälfte der Besucher die Homepage per Handy aufruft. Wer nicht möchte, dass sein Verhalten beobachtet wird, kann das Beobachtungstool ausschalten.

Bürgermeister Antonius Wiesemann freut sich, dass seine beiden Mitarbeiter „etwas Vernünftiges“ erstellt haben, lobte die beiden. Ihm ist auch klar, dass eine Internetpräsenz wie ein Garten ist: „Den muss man auch ständig Pflegen“.

Von Peter von der Beck

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