Rover bringen das Friedenslicht

In der Kirche wurden am Friedenslicht weitere Kerzen entfacht.

Neuenrade - Seit vielen Jahren ist es auch in Neuenrade Tradition der Pfadfinder, wie in vielen Gemeinden auf der ganzen Welt, an Weihnachten das Friedenslicht in die Kirche zu bringen. So hat sich auch in diesem Jahr wieder eine Gruppe aus Rovern und Leitern auf den Weg gemacht, um das Licht in Hohenlimburg in Empfang zu nehmen.

Einen langen Weg hatte es bis dahin schon hinter sich. Von Bethlehem ging es mit dem Flugzeug nach Wien und von dort mit dem Zug bis zum Abholort.

Am Samstagabend wurde es dann von Kuratin Simone Langhammer gemeinsam mit den Pfadfindern in die katholische Kirche in Neuenrade gebracht. Wölfling Julian Metz, einer der jüngsten der Pfadfinder, durfte die Kerzen, mit dem Friedenslicht in der Kirche entzünden. In diesem Jahr stand die Aktion Friedenslicht unter dem Motto: „Friede sei mit dir – Shalom-Salam.“ Es solle ein Zeichen gesetzt werden für den interreligiösen Dialog. Aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzungen in vielen Teilen dieser Welt, hoffen die Pfadfinder mit diesem Motto etwas Hoffnung und Frieden zu geben, da das Licht aus der Geburtsgrotte Jesu Christi dafür stehe.

Pater Kamil leitete durch den Gottesdienst und die Philip N Band begleitete diesen musikalisch. Vor und nach der Messe konnten Friedenskerzen erworben werden und im Anschluss fand eine Zusammenkunft im Phillip-Neri-Haus statt. „Wir wollten diese Feierlichkeit gerne etwas ökumenisch gestalten, damit auch Mitglieder aus anderen Gemeinden daran teilnehmen“, so die geistliche Begleiterin Simone Langhammer traurig. „Leider wurde es nicht gut angenommen, so dass wir im nächsten Jahr auf einen erneuten Versuch verzichten werden.“ -  akm

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