In Neuenrade fehlen noch rund 70 Wahlhelfer

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Vor allem für die Urnenwahl werden noch Wahlhelfer gesucht.

Neuenrade - Knapp sieben Wochen vor der Landtagswahl pressiert es im Neuenrader Wahlamt: Es fehlen noch zig Wahlhelfer.

Gerade einmal rund 30 Helfer aus dem Kreis der Parteien und aus der Verwaltung hat Wahlorganisator Jörg Wende zur Verfügung. Für die zehn Wahlbezirke und die drei Briefwahlbezirke benötigt die Verwaltung allerdings 104 Helfer, rechnete Jörg Wende vor.

Die Ehrenamtlichen müssten im Zweischichtbetrieb antreten, jeweils von 8 bis 13 Uhr und von 13 bis 18 Uhr. Und danach müssten die Helfer aus beiden Schichten noch mal rund zwei Stunden für das Auszählen und Überprüfen der Wahlzettel ran. Jörg Wende kann es nur empfehlen: Ich habs gern gemacht.“

Es gibt Bedingungen für Wahlhelfer: So muss man die deutsche Nationalität haben, im wahlfähigen Alter sein, seit mindestens 16 Tagen in Nordrhein-Westfalen wohnen. Andere Rahmenbedingungen gibt es dann wieder zum Beispiel bei der Kommunalwahl. Übrigens: Wenn Wahlhelfer fehlen, können Helfer durchaus auch zwangsrekrutiert werden, sagte Wende Für die Landtagswahl wird das Neuenrader Stadtgebiet in zehn Urnen- und drei Briefwahlbezirke eingeteilt. Die Wahlbezirke müssen mit ca. 100 wahlberechtigten Bürgern aus Neuenrade besetzt werden, die als Wahlhelfer für einen ordnungsgemäßen und reibungslosen Ablauf der Wahl sorgen sollen.

 Sie unterstützen und überwachen am Wahltag die Stimmabgaben, sorgen für Ruhe und Ordnung im Wahlraum und dafür, dass das Wahlgeheimnis gewahrt bleibt. Die Tätigkeit der acht Wahlhelferinnen und Wahlhelfer in einem Urnenwahlvorstand beginnt um 7.30 Uhr und endet nach der Auszählung der Stimmen etwa eineinhalb bis zwei Stunden nach Schließung der Wahllokale.

Die Arbeit eines Briefwahlvorstandes beginnt erst im Verlauf des Nachmittages und befasst sich mit der Prüfung der Gültigkeit und der Ergebnisermittlung der auf diesem Weg abgegebenen Stimmen. Für ihren Einsatz erhalten die Wahlhelfer als Entschädigung ein sogenanntes Erfrischungsgeld in Höhe von 30 Euro im Urnenwahllokal und 25 Euro im Briefwahllokal.

 Doch auch Trinkgelder würden nicht abgelehnt, hieß es aus der Verwaltung. Das sei kein Wahlanfechtungsgrund. Allerdings dürften dafür keine Schalen oder dergleichen aufgestellt werden. Wie auch immer: Wahlhelfer werden dringend gesucht und die Verantwortlichen der Stadt bitten daher die Bürger sich für diese Tätigkeit zu melden. Selbstverständlich bereiteten die Mitarbeiter des Wahlamtes die Wahlhelfer durch eine Informationsveranstaltung und schriftliche Unterlagen „bestens auf diese wichtige Aufgabe vor“.

Wer Interesse hat, bewerbe sich jetzt als Wahlhelfer. Das kann online über den Internetauftritt der Stadt – www.neuenrade.de – geschehen oder auch einfach telefonisch unter der Bürgerservice-Nummer 02 39 2 / 69 30.

Peter von der Beck

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