Neuenrade zu Fuß erkunden: So lief der Wandertag des SGV

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Am Kulturschuppen war auch in diesem Jahr der Startpunkt, angeboten wurden drei Strecken verschiedener Länge.

Neuenrade - Am Sonntag wurde wieder einmal gewandert in der Hönnestadt, denn die Abteilung Neuenrade im Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) veranstaltete ihren jährlichen Wandertag.

Hatten sich 2018 knapp 300 Neuenrader und Interessierte aus der Region beteiligt, war auch in diesem Jahr der Andrang groß. 

Bereits in den ersten 20 Minuten nach dem Beginn um 10 Uhr, hatten sich mehr als 100 Wanderer auf den Weg gemacht. Startpunkt war auch 2019 wieder der Kulturschuppen. Dort trugen sich alle Teilnehmer bei der heimischen SGV-Vorsitzenden Gudrun Sulzer in die Wanderliste ein, bekamen ihre Karte – und schon konnte es losgehen. 

Abkürzen ist möglich

„Man muss sich nicht direkt zu Anfang festlegen, ob man acht, zwölf oder 16 Kilometer wandern möchte, sondern kann unterwegs entscheiden, ob man abkürzen möchte oder doch die längere Strecke läuft“, erklärte Sulzer, die insgesamt mit 250 Besuchern rechnete. 

Zu den ersten Wanderern, die sich am Kulturschuppen eingefunden hatten, gehörten auch die Neuenrader Familien Körner und Müller-Karthäuser. Sie waren mit Hunden und Kindern unterwegs, entschieden sich für die kleine Runde von acht Kilometern. Diese Strecke würden auch der zweijährige Milan und die vierjährige Leni schaffen, erzählten sie. „Nach einer stressigen Woche ist dies der Ausgleich, um mal rauszukommen und zu entspannen: Die Kinder bekommen Bewegung und wir genießen die Natur“, sagten die Mütter der Familien. 

"Wiederholungstäterinnen" aus Werdohl

Zwei Werdohlerinnen überprüften ihre Wanderkarte zunächst auf eventuelle Abkürzungen, waren sich noch nicht sicher, ob sie die große Runde gehen wollten: „Sollte es zu regnen anfangen, würden wir vorher abbiegen und nur zwölf Kilometer wandern.“ Beide waren schon mehrfach beim Wandertag in Neuenrade dabei und outeten sich somit als „Wiederholungstäterinnen“. 

Aber auch aus weiter entfernten Städten waren Wanderfreunde gekommen. Die weitesten Anreisen hatten Teilnehmer aus Remscheid und Bochum. Unter den Teilnehmern waren allerdings auch befreundete SGV-Abteilungen aus Affeln. Balve und Werdohl. 

Verpflegung auf der Strecke und am Kulturschuppen

Auf der Strecke gab es eine Verpflegungsstelle, an der sich die Wanderer stärken konnten. Zurück am Kulturbahnhof, gab es Kuchen, Torte oder auch Grillgut. 

Für die lange 16-Kilometer-Strecke kalkulierten die heimischen SGV-Verantwortlichen mit einer reinen Gehzeit von durchschnittlich etwa vier Stunden. Damit lagen sie ziemlich gut. Einige Wanderer waren zwar etwas eher wieder am Ziel, andere benötigten dafür etwas mehr Zeit.

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