CDU Neuenrade: Dunker übernimmt Vorsitz

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Fraktionsvorsitzender Mark Hantelmann (von links), Marcus Dunker, Torsten Schneider, dessen Gattin Katharina und Brigitte Reinken-Stork (stellvertretende Bürgermeisterin).

Neuenrade - Marcus Dunker ist neuer Vorsitzender der CDU Neuenrade. Den Posten des stellvertretenden Geschäftsführers, den Dunker bis dato innehatte, übernimmt Kristina Jürgens, die zugleich auch Vorsitzende der Frauen Union ist.

Zusätzliche Stühle – pikanterweise in rot – mussten am Donnerstagabend in den Saal des Hotels Kaisergarten geholt werden, weil der Andrang zur außerordentlichen Mitgliederversammlung der Neuenrader CDU so groß war. 

Denn nachdem Torsten Schneider bereits unlängst aus beruflichen Gründen sein Ratsmandat niedergelegt hatte, gab er jetzt auch den Posten des Ortsverbandsvorsitzenden ab. Bei der Wahl seines Nachfolgers wollten viele dabei sein. 42 stimmberechtigte Mitglieder tummelten sich im Raum. 

Schneider fast zehn Jahre im Amt 

Beinahe zehn Jahre hatte Schneider die örtlichen Christdemokraten geführt. In seinem letzten Bericht als Vorsitzender blickte er auf diese Jahre zurück. Er bedankte sich bei seinen Weggefährten „sowie bei meiner Frau Kathi, die mich manchmal nicht nur unterstützt hat, sondern auch ertragen“, sagte er. Marcus Dunker bezeichnete er schließlich noch „als meinen Wunschkandidaten für meine Nachfolge“. 

Das sahen die meisten Anwesenden ebenso. Dunker erhielt bei der folgenden Wahl 41 Ja- und eine Nein-Stimme. Auf Schneiders Frage, ob er die Wahl annehme, antwortete Dunker: „Aus vollstem Herzen: Ja!“ Jürgens wurde zur stellvertretenden Geschäftsführerin mit 38 Ja-, zwei Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen gewählt. 

Ansprechpartner für die Bürger 

„Das Wahlergebnis gibt mir die Sicherheit, dass ich nicht wie ein Schulz-Komet vor die Wand fahre“, freute sich Dunker über die große Zustimmung. Er fügte jedoch hinzu: „Dennoch hoffe ich, dass der eine mich noch kennenlernt und mich dann auch wählt.“ Er dankte in der Folge seinem Vorgänger und schilderte seine Vorhaben für die kommende Zeit. 

„Ich bin mit ganzem Herzen Neuenrader“, betonte er. Dunker wolle deshalb immer mit allen Ortsvorstehern sowie den Bürgern gut zusammenarbeiten. „Ich will zuhören und bin für jeden ansprechbar“, unterstrich er. Als Erstes stehe das Ärzteproblem auf seiner Agenda. „Ich bin sehr optimistisch, dass wir eine vernünftige Lösung dafür finden werden, wenn ich auch noch keinen Termin nennen kann.“ 

Zahl der Mitglieder soll steigen

Dann wolle er die Zahl von aktuell 250 CDU-Mitgliedern in Neuenrade erhöhen. „Dazu möchte ich vor allem junge Leute mit in die Verantwortung nehmen.“ Den Stil der Partei wolle er dafür aber nicht verändern. „Wir haben – von dem ein oder anderen sehr kritisch betrachtet – in den vergangenen Jahren einen sehr sachlichen Politikansatz verfolgt. Das soll so bleiben.“ 

Dieser Weg soll die CDU in der Hönnestadt unter seiner Führung „bei der kommenden Kommunalwahl zu einem gleichen oder noch besseren Ergebnis wie 2014“ bringen. Damals behaupteten die Christdemokraten ihre absolute Mehrheit, bekamen gut 61 Prozent der abgegebenen Stimmen. Dann rief Dunker alle Anwesenden noch auf: „Mit der Arbeit daran fangen wir am besten jetzt sofort an.“

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