CDU bestätigt Wiesemann als Bügermeisterkandidaten

„Ja, ich will“ – Antonius Wiesemann machte deutlich, dass er voll und ganz hinter seiner Entscheidung steht.

NEUENRADE - Dass sie ein starkes, geschlossenes Team bilden, bewiesen am Donnerstagabend die Mitglieder der CDU: Einstimmig bestätigten sie Antonius Wiesemann als Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 25. Mai – der Höhepunkt eines Abends mit vielen persönlichen Worten.

„Pragmatisch, trocken, schnörkellos“ – so beschrieb Klaus Peter Sasse seinen bisherigen Stellvertreter. „Wenn Toni das sagt, dann weiß man, das ist so.“ Viele persönliche Wünsche gab der Bürgermeister seinem möglichen Nachfolger mit auf den Weg. Der Wichtigste: „Bleibt so wie Du bist und verändere Deine Persönlichkeit nicht durch ein Amt.“ Für eine Kleinstadt seien geradlinige Menschen, die sich nicht verbiegen, besonders wichtig. Sasse bedankte sich bei seinen Parteikollegen und sprach ein großes Lob aus: „Liebe CDU – gut gemacht.“ Wenn „Toni“ Wiesemann gewählt würde, könne er gelassen seine Akten zuammenpacken und sich ins Privatleben zurückziehen – „Toni, Du wirst das schon machen!“

Dass er voll und ganz hinter seiner Nominierung steht, betonte der Kandidat auch selbst. Klar formulierte er die Ziele, für die er einstehen will: Einsatz für die Umgehungsstraße, um die Anwohner und die Stadt von den LKW zu entlasten, die Lösung des Kindergarten-Problems, mehr Perspektiven für junge Menschen und auch den weiteren Einsatz für die Stadtentwicklung hat sich der56-Jährige auf die Fahne geschrieben. „Wir müssen am Ball bleiben und unsere schöne Stadt für die Zukunft stärken.“ Dass dieses Amt kein Leichtes ist, sei ihm durchaus bewusst, aber er könne sich auf den Rückhalt seiner Familie und auf die CDU als starke Mannschaft verlassen, lobte er den Zusammenhalt seiner Parteifreunde und machte klar: „Ja, ich will!“

Dass auch die 63 anwesenden Mitglieder wollen, bestätigten sie eindeutig, als es zur Wahl kam: „63 Stimmen wurden abgegeben, 63 Mal Ja zu Antonius Wiesemann“, verkündete Parteivorsitzender Torsten Schneider, bevor er einen sichtlich bewegten Bürgermeisterkandidaten in die Arme schloss.

Zum Abschluss des Abends gab der Parteivorsitzende noch einen Ausblick auf die kommenden Wochen des Kommunalwahlkampfes. Das sportlich wichtige Jahr 2014 biete die perfekte Vorlage für das Wahlkampfmotto der Partei: „Heute geht es im russischen Sotschi los bei den olympischen Winterspielen und ab dem 12. Juni dreht sich der Ball bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien“, sagte er. Wie im Mannschaftssport sei die Leistung jedes Einzelnen und der Zusammenhalt auch in der Politik ausschlaggebend: „Die Mannschaft wird nur Erfolg haben, wenn alle Teile des Teams eng und gut gemeinsam miteinander und in dieselbe Richtung arbeiten. Dieses Bild lässt sich fast 1:1 auf unsere kommunale Politik übertragen. Wir haben zwar keinen Wettkampf, wir haben Wahlkampf.“ So präsentierte er das „Team Neuenrade 2014“: Ein Foto aller Direktkandidaten, sowie Bürgermeister und Nachfolgekandidat in Fußballtrikots – „Holen wir den Pokal, liebe Freunde.“

Als Direktkandidaten für die 16 Wahlbezirke wurden – ebenfalls einstimmig – Regina Lückert, Jana Bianca Rickert, Dennis Uhlig, Daniel Wingen, Josef Brockhagen, Rüdiger Schmitt, Mark Hantelmann, Michael Beringhoff, Jürgen Hederich, Marcus Dunker, Torsten Schneider, Brigitte Reinken-Stork, Ludger Stracke, Josef Hochstein, Andreas Wiesemann und Jochen Sasse gewählt. Die ersten Plätze auf der Reserveliste werden von Antonius Wiesemann, Mark Hantelmann, Torsten Schneider, Ludger Stracke, Josef Hochstein und Andreas Wiesemann besetzt.

- Von Laila Weiland

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