Heller und moderner

Zehn neue Wartehäuschen für Neuenrade

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Taktile Elemente sollen Menschen mit einer Sehbehinderung das Leben einfacher machen

Neuenrade - Zehn neue Buswartehäuschen werden in den kommenden Wochen in Neuenrade aufgestellt. Dafür sind teilweise noch Vorarbeiten notwendig.

Vor dem Rathaus beispielsweise haben Arbeiter in dieser Woche den Bürgersteig erneuert: Taktile Elemente sollen es dort Menschen mit einer Sehbehinderung einfacher machen, den Bordstein und den Einstiegsbereich zu ertasten.

„Nicht an jeder Haltestelle wird es Gehweg-Arbeiten geben, sondern nur dort, wo es sinnvoll ist“, erklärt Klaus Peter Korte vom städtischen Bauamt.

Die neuen Häuschen – offiziell Wartehallen genannt – bestehen aus Glas und Aluminium. Dadurch sind sie deutlich heller und moderner als ihre Vorgängerbauten, die aus Beton bestehen. Diese stehen zum Teil auf Betonplatten, auf die ihre Nachfolger später montiert werden können.

Aufbau ab Ende August

Diese sollen hauptsächlich in der Woche ab dem 21. August angeliefert und montiert werden. Die letzten Häuschen folgen voraussichtlich Anfang September. Für die Maßnahme sind Kosten in Höhe von 140.000 Euro veranschlagt, von denen die Stadt Neuenrade aufgrund einer Fördermaßnahme nur zehn Prozent selbst trägt.

Neue Wartehallen bekommen demnach die Bushaltestellen vor dem Rathaus, an der Hönnequellschule, am Brunnenbach, an der Bahnhofstraße gegenüber dem Bahnhof, im Friedrichstal gegenüber dem Freibad, am Borkeweg und dem Wendeplatz in Blintrop, an der Wendestelle und am Bahnhof in Küntrop sowie an der Stummelstraße in Affeln.

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