Umbau startet im Frühjahr

Neuenrade: Bauhof im ehemaligen Autohaus

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Der neue Baubetriebshof dient momentan noch vor allem als Lager. Im Frühjahr wird aller Voraussicht nach der Umbau beginnen.

Neuenrade - „Im Frühjahr gehts los“. Das heißt, dass die Umbauarbeiten in dem ehemaligen Autohaus Siepker beginnen. Denn dort wird künftig der Baubetriebshof der Stadtwerke Neuenrade sein. Die Stadtwerke hatten Areal und Gebäude im September vergangen Jahres erworben, weil man so logistische Vorteile habe.

Der Bauantrag beim Märkischen Kreis ist gestellt und vorbesprochen, sagte Bauamtsleiter und technischer Vorstand der Stadtwerke, Marcus Henninger, auf Nachfrage. 

Hohe Kosten für Umbauarbeiten

Es ist eine recht hohe Investition, welche die Stadtwerke hier vornehmen: Weit mehr als 300.000 Euro geben die Stadtwerker aus, um die Umbauarbeiten zu finanzieren. Das geschieht in zwei Chargen. Zunächst stehen im Haushaltsplan für 2017 184.000 Euro, die übrigen Kosten werden erst im darauf folgenden Jahr ausgegeben. 

Das Objekt wurde von der Stadt für einen sechsstellige Betrag erworben. Seinerzeit wurde das Gebäude für 400.000 Euro auf Online-Portalen zum Verkauf angeboten. Die recht umfassenden Umbauarbeiten sind nötig, um das Gebäude an die Erfordernisse von Stadtwerke/Baubetriebshof anzupassen. 

Das ehemalige Autohaus verfügte in erster Linie über einen großen Showroom und eine Werkstatt-Anlage sowie eine große Freifläche. Wie Henniger erläuterte, müsse der Brandschutz entsprechend angepasst werden, Abdichtungsarbeiten seien erforderlich genauso wie die Einrichtung der Arbeitsplätze und des Sanitärbereiches. 

Auch ein Zaun wird um das Gelände gezogen. Die recht hohen Kosten für den Umbau seien dabei auch schlicht der Größe des Objektes geschuldet, sagte Henninger. Allein der neue Zaun koste entsprechend. 

Bisheriger Standort nicht mehr geeignet

Es ist ein recht großes Areal. Insgesamt beträgt die Nutzfläche 915 Quadratmeter, das Grundstück selbst ist 4.115 Quadratmeter groß. Der bisherige Standort habe sich im Laufe der Zeit als nicht mehr geeignet herausgestellt. Die Platzverhältnisse seien nicht optimal gewesen und die Büroräume für die Erfordernisse des Betriebshofes überdimensioniert.

Zu viel Kompromisse habe man machen müssen, sagte Vorstand Henninger. Da habe sich dann die Möglichkeit mit dem ehemaligen Autohaus ergeben. Nun verfüge man dort über eine bessere Logistik, außerdem habe man alles an einem Platz. Außenlager würden zudem wegfallen. 

Der städtischem Baubetriebshof hat 13 gewerblichen Mitarbeiter, es gibt eine kleine Fahrzeugarmada inklusive zweier Schlepper und einer Kehrmaschine. Der Lagerbedarf ist groß: Baumaterial, Verkehrsschilder, Winterdienst-Equipment, Material zur Sicherstellung der Wasserversorgung und mehr ist künftig im neuen Baubetriebshof unterzubringen.

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