Leader: Die erste Runde

Die angestrebte Leader-Region von Neuenrade/Balve bis Arnsberg/Sundern mit der Sorpetalsperre in der Mitte. - Foto: von der Beck

Neuenrade -  Die Sache mit dem Leader Projekt wird langsam akut: Am 1. Oktober findet in Arnsberg die erste Leader Konferenz statt. Ein Projekt, bei dem die Verantwortlichen der beteiligten Städte, Neuenrade, Balve, Sundern und Arnsberg hoffen, dass es Realität wird.

Denn damit verbunden ist ein Programm zur Förderung des ländlichen Raumes – ein EU-Projekt. Leader ist die Abkürzung von „Liaison entre actions de developpement de l’économie rural“ – Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung des ländlichen Wirtschaftsraumes. Und da haben sich eben Neuenrade, Balve, Sundern und Arnsberg zusammengeschlossen, um in den Genuss des Programms zu kommen. Dabei müssen sich die Teilnehmer mit einem regionalen Entwicklungskonzept bewerben.

„Gemeinsam mit der Bevölkerung und Akteuren aus der Region sollen Handlungsstrategien zur Beantwortung wichtiger Zukunftsfragen entwickelt werden“. Dabei ist es besonders wichtig, dass die möglichst innovativen Themen und Projekte eben aus der Bürgerschaft heraus entwickelt werden. Das sei wesentlicher Bestandteil der Bewerbung und das sei auch später Prinzip für die Umsetzung der Projekte der Leader-Region, heißt es in einem Schreiben von Bürgermeister Antonius Wiesemann.

Bottom-Up nennen die Experten diese Methode. Und so ist die Bürgerschaft gefordert sich zu beteiligten. Man ist einfach „auf das Mitdenken und Mitwirken aller angewiesen“. Die Beteiligung und Vernetzung der Menschen vor Ort, um deren Zukunft und Lebensqualität es gehe, stehe dabei im Mittelpunkt. Die Konferenz in der Aula der Realschule Neheim, Goethestraße 16 bis 18, ist öffentlich. Beginn ist 19 Uhr, voraussichtliches Ende ist 22 Uhr.

Jeder, der einen Beitrag leisten oder sich einfach nur informieren möchte, ist willkommen.

- Von Peter von der Beck

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