Arbeiten in den Ferien

Neue Sicherheitsanlagen für die Hönnequell-Schule

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Elektromeister Ralf Fibier kümmert sich, zeitweise unterstützt von Hausmeister Gerrit Voltmann, um die Installation. Hier ziehen sie die speziellen Leitungen.

Neuenrade – Umfassende Elektroarbeiten werden derzeit an der Hönnequell-Schule durchgeführt: Installiert wird dort eine Sprach-Meldeanlage.

Über diese Anlage sollen künftig Schüler und Lehrer beispielsweise im Brandfall oder Amokfall alarmiert und gewarnt werden. Möglich sind aber auch normale Sprachdurchsagen, erklärte Neuenrades Bauamtsleiter Marcus Henninger auf Nachfrage der Redaktion. 

Derzeit wird die schüler- und lehrerlose Zeit während der Sommerferien genutzt, um die Arbeiten durchzuführen. Mit der Installation ist das heimische Unternehmen Elektro Filter beauftragt. Elektromeister Ralf Fibier, Mitarbeiter bei Filter, kümmert sich, zeitweise unterstützt von Schulhausmeister Gerrit Voltmann, um die Installation. 

Im Brandfall mindestens 30 Minuten funktionsfähig

Derzeit werden spezielle Kabel unter der Deckenverkleidung hergezogen. „Das sind sogenannte E-30-Kabel. Die bleiben auch im Brandfall 30 Minuten funktionsfähig“, erklärte Fachmann Fibier. Insgesamt handele es sich um „eine komplexe, batteriegepufferte Anlage“. Die muss einiges aushalten, auch im Brandfall. Mindestens 30 Minuten muss sie funktionsfähig bleiben. 

Deshalb nimmt die Installation auch erheblich Zeit in Anspruch: So müssen die Leitungen in viele Räume gezogen werden, die einzelnen Lautsprecher sind unabhängig, die diversen Auslöserstellen müssen zudem angebracht werden. Wie Henninger weiter erläuterte, gebe es auch zwei Zentralen. Eine sei für die Brandmeldungen zuständig, die andere für die Sprachmeldungen und den Amokalarm. 

Arbeiten gehen in den Herbstferien weiter

Mit den Prognosen zur Fertigstellung hält sich der Bauamtsleiter zurück. Das System soll möglichst noch in diesem oder Anfang nächsten Jahres in Betrieb genommen werden. Henninger jedenfalls bestätigte, dass der erste Bauabschnitt während der Sommerferien erfolge, der zweite Bauabschnitt während der Herbstferien, die am 12. Oktober beginnen. 

Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich laut Auskunft durch Stadtkämmerer Gerhard Schumacher auf insgesamt 135 000 Euro. 105 000 Euro sind für 2020 im städtischen Haushalt eingeplant, 30 000 Euro für 2021.

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