Neue U3 Plätze geschaffen

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Das Team der Villa Kunterbunt wird in den neuen Räumen an der Südstraße bis zu neun Kinder unter drei Jahren betreuen. Unternehmer Jürgen Echterhage, Zweiter von rechts, investierte in die nötigen Umbauarbeiten.

NEUENRADE -  Neun Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren (U3) werden in den neuen Räumen der Einrichtung Villa Kunterbunt geschaffen. An der Südstraße eröffnet die private Einrichtung jetzt einen zweiten Standort. Grund für die Erweiterung ist die hohe Nachfrage nach den Betreuungsplätzen, insbesondere, da es seit August einen Rechtsanspruch auf eine Betreuung gibt.

Leiterin Nina Kersting-Dunker ist sich sicher, dass die gute Zusammenarbeit mit Eltern und Kindern auch an dem weiteren Standort fortgesetzt werden kann: „Die wachsende Nachfrage, zufriedene Kolleginnen, positive Rückmeldungen der Eltern und glückliche Kinder bestätigten uns in unserer Arbeit“, so Kersting-Dunker. Zudem hätte es eine Warteliste für die Betreuung gegeben.

Auch wenn es so scheint ist die Villa Kunterbunt keine Kindertagesstätte, erklärt die Leiterin. „Wir arbeiten als Zusammenschluss selbstständiger Tagesmütter“, so Nina Kersting-Dunker. Eltern können für die Betreuung ihrer Kinder zwischen einer Tagespflege, wie sie die Villa Kunterbunt anbietet, oder einer klassischen Kita wählen. Beide Formen werden durch die zuständigen Jugendämter gefördert. So werden auch die Beteiligten der Villa Kunterbunt von den Jugendämtern bezahlt, erklärt Kersting-Dunker. Die Beiträge der Eltern richten sich nach deren Einkommen.

An den beiden Standorten der „Großtagespflegestelle“, wie Kersting-Dunker das Betreuungskonzept nennt, kümmert sich ein Team aus drei Erzieherinnen, einer Diplom-Sozialpädagogin und einer Kinderkrankenschwester um ihre Schützlinge. Zudem übernimmt eine Betriebswirtin die Finanzierung und Organisation.

Wie schon am Standort „An der Landwehr“, beteiligen sich neben der Stadt auch wieder private Förderer und Unternehmer an dem Gelingen der „Villa Kunterbunt Süd“.

Namentlich nennt die Leiterin der Tagespflegestelle das Unternehmerehepaar Ruth und Jürgen Echterhage sowie deren Geschäftspartner Axel Vedder. Als Vermieter und Förderer hätten sie sich für die zweite Einrichtung eingesetzt. „Besonders in den Umbau der Außenanlagen ist viel Zeit und Geld investiert worden“, so Kersting-Dunker. „Für uns war das eine Herzensangelegenheit“, zitiert sie das Unternehmerehepaar.

Raum und Zeit für die Entwicklung

Auf 120 Quadratmetern bietet das Team der Villa Kunterbunt Süd ihren jungen Tagesgästen einen geregelten Tagesablauf, wiederkehrende Rituale und eine kindgerechte, geschützte Umgebung, verspricht Kersting-Dunker. So werde dem Kind Raum und Zeit geboten, sich zu entwickeln. Bis zu zweieinhalb Jahren können die Kinder in der Villa Kunterbunt bleiben. Im Alter von etwa drei Jahren wechseln sie dann in den Kindergarten.

„Hier arbeiten wir gerne mit den ansässigen Einrichtungen zusammen“, sagt die Leiterin der Villa Kunterbunt. „Kinder, die bereits drei Jahre bei uns betreut wurden, fällt der Wechsel in den ‘großen’ Kindergarten leichter, da eine erste sanfte Ablösung von den Eltern stattgefunden hat“, so Kersting-Dunker weiter.

Eltern die sich für eine Beratung, Besichtigung oder Betreuung interessieren, können sich an Nina Kersting-Dunker wenden. Sie will auch die Zusammenarbeit mit den ansässigen Unternehmen weiter ausbauen. Die Leiterin der Villa Kunterbunt sieht in der Betreuung der Kinder einen wichtigen Faktor für das Werben von qualifizierten Mitarbeitern.

Von Sebastian Berndt

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