Neue Kita in Neuenrade: Grober Termin für Fertigstellung steht

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Sichtlicher Baufortschritt beim Neubau der Dependance der Villa mittendrin. Der Bau ist auch für die Kinder der Waldgruppe ein tolles Erlebnis. Sie können die Fertigstellung und den Maschineneinsatz schön beobachten.

Neuenrade – Die neue Kita in der Hönnestadt nimmt Formen an, das Untergeschoss steht schon, nun folgt noch der Aufbau.

Wenn denn alles gut geht, wird es mit der Eröffnung der neuen Kita am Rüterbruch nicht mehr allzu weit hin sein. Nina Kersting-Dunker formulierte es vorsichtig: „Ein Umzug im Mai scheint nicht unrealistisch.“ So habe sie das auch schon fragenden Eltern mitgeteilt. 

Die Geschäftsführerin und ihre Kolleginnen der Privat-Kita Villa mittendrin haben vor längerer Zeit das Areal des Pflegedienstes Lemke gekauft. Das ist ein weiträumiges Gelände, ursprünglich von einem Fabrikanten erbaut, mit Tennisplatz, Schwimmbad, Teich, Bachlauf und Wald. 

Jagdhütte dient als Unterschlupf

Während der Bauarbeiten waren und sind laufend Kita-Kinder auf dem großen Gelände aktiv, die sich als Waldgruppe dort aufhalten. Eine sanierte, ehemalige Jagdhütte dient als Unterschlupf. Nebenbei können sie auch all die Baumaschinen beobachten, die dort für den Neubau eingesetzt werden. „Für die Kinder ist das natürlich toll. Die Waldgruppe, 15 bis 20 Kinder und drei Erzieherinnen, sind ja jeden Tag auf dem Waldgrundstück unterwegs. Die finden die Baumschinen toll und sehen ihre Kita wachsen,“ sagte Kersting-Dunker. 

Die vier Gründerinnen der Villa mittendrin gGmbH beim ersten Spatenstich für den Bau der „Villa im Wald“.

Dunker und Co. sind guter Dinge, denn die Bauarbeiten hätten bisher gut funktioniert, die Zuschüsse seien bewilligt, Geld sei geflossen und die Zusammenarbeit mit dem Märkischen Kreis gut. Demnächst werde das Holzhaus komplett geliefert und Mitte Dezember werde damit begonnen, dass Holzhaus auf das Untergeschoss, wo auch die Personalräume sind, zu setzen. 

Gebäude besteht aus Blockbohlen

Gut 15 bis 20 Werktage werde es dauern, das eigentliche Kita-Gebäude, das aus Blockbohlen besteht, aufzusetzen. Es handelt sich dabei um einen Sonderbau der Firma Stommel. Kersting-Dunker betont: „Das Gebäude soll nachhaltig und naturnah sein.“ 

Die alte Jagdhütte auf dem weitläufigen Gelände wurde für die Waldgruppe der Kita hergerichtet.

Was das umliegende Gelände anbelangt, so soll das weitgehend naturnah bleiben, neuralgische Stellen werden gesichert. Aber eine Schaukel und eine Rutsche werde man sicher bauen. Es gebe aber auch noch keinen 100-prozentigen Plan zur Gestaltung des Geländes. 

Gut ein Jahr hinter dem ursprünglichen Zeitplan 

Gemäß den ursprünglichen Plänen sollte die neue Kita zum neuen Kindergartenjahr Sommer/Herbst 2018 fertiggestellt sein. Doch eine Reihe von Faktoren – wie die Baukonjunktur, eigene Planungsänderungen oder auch Antragsverfahren führten zu Verzögerungen, die sich auf gut ein Jahr aufsummierten. Doch mit einem durchdachten Übergangskonzept – eben mit der Waldgruppe – wurde die Situation aufgefangen. 

Die neue Kita – mit einem hohen siebenstelligen Investitionsvolumen – wird ein lichtdurchflutetes Holzgebäude, in dem 55 Kinder bis sechs Jahre Platz finden. Zudem wird eine Großtagespflegestelle dort zu finden sein. Auf dem Gelände wird es zudem Jurten als spezielle Erlebnisräume (auch) für Kinder mit besonderem Förderbedarf geben. Die neue Kita wird dreigruppig, eine Gruppe wird dabei ausschließlich U3-Kinder aufnehmen. Im Untergeschoss der Kita sind Personalräume und eine Wohnung geplant. 

Personell ist die Kita inzwischen gut vorbereitet.

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