Villa mittendrin

Neue Kita am Rüterbruch in Betrieb

Die neue Kita der Villa mittendrin gGmbH am Rüterbruch ist seit rund einer Woche in Betrieb. Restarbeiten sind allerdings noch zu erledigen.
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Die neue Kita der Villa mittendrin gGmbH am Rüterbruch ist seit rund einer Woche in Betrieb.

Seit einer Woche ist die neue Kita der Villa mittendrin gGmbH am Rüterbruch in Betrieb. Zwar startete das neue Kindergartenjahr bereits zum 1. August, doch es habe noch einiges mit dem Bauamt des Märkischen Kreises zu regeln gegeben. Man habe das aber zur Zufriedenheit aller lösen können, sagte Nina Kersting-Dunker, Geschäftsführerin der Villa mittendrin gGmbH, auf Nachfrage.

Neuenrade – Nun wird es peu á peu vorangehen in dem neuen Gebäude. Das Außengelände ist noch nicht ganz hergerichtet, Bauzäune stehen noch, doch dadurch wird der Kindergartenbetrieb offenbar nicht gestört. Im Gegenteil: Zur Freude der Kinder (es gibt eine Art Bagger-Fanclub) stehen noch Großgeräte, weil noch Arbeiten zu erledigen sind.

Jetzt ist auch „die Eingewöhnung für die Kinder zum Besuch der Einrichtung gestartet“, sagte Kersting-Dunker auch vor dem Hintergrund der Pandemie. Viele Kinder seien lange nicht in der Einrichtung gewesen. Etliche Kinder sind auch schon mit umgezogen. Im September seien wohl dann alle Kinder da. Die Tagespflege mit drei Tagesmüttern und neun U3-Plätzen im Untergeschoss des Gebäudes laufe zudem schon.

Große Einweihungsfeier erst 2021

Bleibt noch die Frage nach der großen Einweihungsfeier. „Die wird auch erst einmal verschoben.“ – Auf das nächste Jahr. Auf welchen Termin genau, hänge von der Entwicklung der Pandemie ab, ließ Kersting-Dunker durchblicken.

Nach den ursprünglichen Plänen sollte die neue Kita schon per 1. August 2018 fertiggestellt sein, doch es kam zu erheblichen Verzögerungen. Eine Fülle von Faktoren wie eigene Planungsänderungen oder auch das Antragsverfahren hätten letztlich zu den Verzögerungen geführt, hieß es seinerzeit dazu von der Geschäftsführerin. Für die Kinder wurde daher ein Übergangskonzept entwickelt unter Einbeziehung einer renovierten Jagdhütte auf dem weitläufigen Kita-Gelände und der Hauptstelle an der Bahnhofstraße. Eine Art Waldgruppe wurde ins Leben gerufen.

Seit Juni 2019 wurde gebaut

Der erste Spatenstich für die nachhaltig konzipierte Kita (Massivholzgebäude in ökologischer Bauweise plus Tipis auf dem Gelände) erfolgte im Juni vergangenen Jahres. Dann kam in diesem Jahr auch noch Corona hinzu – aber nun läuft der Betrieb.

Es ist ein finanziell durchaus anspruchsvolles Unterfangen. Ein höherer siebenstelliger Betrag wurde investiert. Es fließen jedoch auch Zuschüsse vom Land. Jeder Kita-Platz wird mit 30 000 Euro bezuschusst. 90 Prozent der Summe sind förderfähig, der Rest muss aus eigenen Mitteln aufgebracht werden. Zudem gibt es Spenden. Unter anderem helfe Heiko Zahn, Geschäftsführer der Firma Kracht, hieß es.

Ein Projekt von vier Freundinnen

Die Kitas der Villa mittendrin gGmbH sind ein Projekt von vier Freundinnen. Nina Kersting-Dunker, Geschäftsführerin, Tanja Heidemann, die pädagogische Leiterin, sowie die weiteren Gesellschafterinnen Nicole Kertelge, Ergotherapeutin und Erzieherin, und Erzieherin Britta Napiralla-Prior sind die Gründerinnen der privaten Einrichtung, die im März 2014 im ehemaligen Aldi an der Bahnhofstraße ins Leben gerufen wurde.

Nina Kersting-Dunker erläutert nun die aktuellen Dimensionen: Insgesamt gibt es an beiden Standorten 95 Plätze, 25 Mitarbeiter hat die gGmbH.

Weiterer Kita-Neubau in Neuenrade geplant

Was nun den Neubau einer weiteren Kita anbelangt, da halte man sich raus. Man sei zwar gefragt worden, aber das sei zu viel, sagte die Geschäftsführerin auf Nachfrage.

Weil in Neuenrade der Bedarf an Kita-Plätzen weiter wächst und in diesem Kindergartenjahr nur alle Kinder durch Überbelegungen in den Einrichtungen untergebracht werden konnten, soll zwischen Heerweg und der Sackgasse In der Hönne auf der Fläche eines ehemaligen Spielplatzes ein Neubau realisiert werden.

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