Hönnequell-Schule

Neue Ela-Anlage noch in diesem Jahr in Betrieb

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Elektromeister Ralf Fibier kümmert sich, zeitweise unterstützt von Hausmeister Gerrit Voltmann, um die Installation. Hier ziehen sie die speziellen Leitungen.

Neuenrade - Viel Geld hat die Stadt Neuenrade als Schulträger in den vergangenen Jahren in die Hönnequell-Schule investiert. Elektrotechnisch scheint die weiterführende Schule nun bald auf dem neuesten Stand. Denn noch in diesem Jahr wird die Ela-Anlage laufen.

„Ich rechne damit, dass die Anlage noch in diesem Jahr in Betrieb genommen wird“, sagte Bauingenieurin Brigitte Neuhaus. Zunächst müsse aber noch ein Testlauf erfolgen und Diverses eingestellt werden. Da gehe es zum Beispiel um die Lautstärkeregelung an den Lautsprechern.

Investition über 135000 Euro

Schon während der Sommerferien wurden für die Ela-Anlage umfassende Elektroarbeiten durchgeführt. Dabei ging es auch um die Sprach-Meldeanlage. Über diese Anlage sollen künftig Schüler und Lehrer beispielsweise im Brandfall oder Amokfall alarmiert und gewarnt werden. Möglich sind aber auch normale Sprachdurchsagen. Für die Anlagen wurden spezielle Kabel unter der Deckenverkleidung verlegt: E-30-Kabel. „Die bleiben auch im Brandfall 30 Minuten funktionsfähig“, wie seinerzeit Elektromeister Ralf Fibier erklärte. Es handele es sich um „eine komplexe, batteriegepufferte Anlage“. Insgesamt besteht die Ela-Anlage aus drei Komponenten: Sprachalarmierung, Amok-Anlage und eben noch Brandmeldeanlage. Wieviele Meter Kabel verlegt wurden, vermochte Ingenieurin Neuhaus nicht zu sagen. „Da kommen einige Kilometer zusammen“. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf insgesamt 135 000 Euro.

Komplexe bautechnische Betreuung

Fest steht inzwischen schon mal der Text für die Amokalarmierung. Die Polizei wird im Rahmen einer organisatorischen Automatisation informiert und nicht einfach automatisch, erläuterte Neuhaus weiter. Mittelfristig stehen noch der Schulhof und die Fassade auf der Agenda. Die bauliche Betreuung der Schulen sei eine komplexe Angelegenheit, die zehn Jahre in die Zukunft reiche und vernetztes Denken erfordere: Doch „auch viele Gespräche“ mit Hausmeistern, Handwerkern, Kollegen und Abklopfen auf Praktikabilität seien nötig. Eine gute Entscheidung sei zum Beispiel gewesen, wasserlose Urinale zu installieren. „Es stinkt nicht mehr“, sagte Neuhaus.

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