Neue Ampel soll Stau verhindern

Hier staut sich der Verkehr zumindest zu Stoßzeiten. Eine neue Lichtzeichenanlage soll die Situation verbessern.

NEUENRADE ▪ „Gleichgültig ob schnell oder langsam gefahren wird, ein ständiges Abbremsen und wieder Anfahren von hunderten von Fahrzeugen täglich führt zu Lärmbelästigung der Fußgänger und Anwohner, belastet die Umwelt und ebenfalls den Geldbeutel der Autofahrer durch den erhöhten Kraftstoffverbrauch.“

Das stellt Dr. Karl Kaluza, Fraktionsvorsitzender der Grünen, fest – und beantragt eine moderne Lichtzeichenanlage für den Bereich Erste Straße/Bahnhofstraße.

Die Mitglieder des Bau- und Planungsauschusses werden sich am Mittwoch mit dem Antrag der Grünen beschäftigen. In seinem Schreiben an die Verwaltung stellt Dr. Kaluza fest, dass die Lichtzeichenanlage und die Fußgängerampel – die auf Anforderung reagiert – „den Vekehr immens behindern, da diese vollkommen unkoordiniert schalten“. Es seien bereits viele Vorschläge gemacht worden, wie die Situation geändert werden könnte. „Leider bisher ohne Erfolg“, betont Dr. Kaluza. Auf den Bau der Umgehungsstraße und eine damit verbundene Verbesserung könne nun niemand mehr hoffen – die finanziellen Mittel für dieses Projekt seien nicht vorhanden.

Recherchen und Rücksprache mit Siemens Deutschland hätten nun ergeben, dass mittels moderner, funksynchronisierter Lichtzeichenanlagen ein optimierter Verkehrsfluss problemlos realisiert werden könne. Dr. Kaluza: „Ein zusätzlicher Mehrwert kann dadurch erreicht werden, dass mittels der neuen LED-Technik und der damit verbundenen brillanten Leuchtcharakteristik eine wesentlich bessere Erkennbarkeit der Lichtzeichenphasen auch bei tiefstehender Sonne gewährleistet ist.“ Durch die geringere Energieaufnahme der Lichtzeichen sei einerseits eine langfristige Armotiesierung möglich, andererseits sei dies auch ein Argument im Sinne der Eniergieeinsparung beziehungsweise Umweltverträglichkeit. ▪ cwi

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