Nett formulierte Verfügung für den Stadtpark

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Die Hinweisplakate werden kurzfristig an strategischen Stellen des Stadtparkes aufgehängt.

Neuenrade - Der Neuenrader Stadtpark kann dank eines großzügigen Spenders saniert werden. Auch zur Wertschätzung des Spenders verweist man noch einmal auf die Besuchsvorschriften.

 Neue Sitzgelegenheiten gibt es, ein Aufenthaltsort mit Sonnensegel für Aufführungen soll installiert werden, die Zuwegung wird gepflastert und auch die Spielgeräte sollen erneuert werden. Es ist ein umfassendes Unterfangen, das gut 100 000 Euro kosten soll. Derzeit haben erste Arbeiten begonnen, die Seite in Richtung Kaisergarten wurde von Büschen befreit, auf der Stadtgartenseite wird derzeit die Zuwegung hergerichtet, der Teerweg wird durch Pflaster ersetzt, neue Bänke sollen her.

Bei der Stadtverwaltung ist man optimistisch, dass trotz der Engpässe bei den Handwerksbetrieben, der Stadtpark nach den Sommerferien vollständig hergerichtet ist. Klar sei aber auch, dass es für das Neuenrader Schützenfest keine Beeinträchtigungen geben werde, betonte Bürgermeister Wiesemann gestern. Das Stadtoberhaupt wurde von Sabine Rogoli (Ordnungsamt) und Winke Slembrouk (Hauptamt) begleitet.

Die präsentierten ein Plakat, das sich an das Publikum im Stadtpark richtet. Die Idee zum Plakat hatte Jürgen Echterhage, bei der Verwaltung fand man das gut und setzte es um. Demnach werden an strategischen Stellen größere Plakate aufgehängt, in denen nett formuliert auf die Vorschriften zum Aufenthalt im Park hingewiesen wird. Auch wird darum gebeten, durch das persönliche Verhalten doch den großzügigen Spender wertzuschätzen. So wird nun schriftlich präsentiert, dass Hunde anzuleinen sind, dass der Müll in die Müllbehälter gehört, dass Fahrradfahrer bitte ihre Drahtesel schieben sollen, kein Alkohol in dem kleinen Park getrunken werden darf, dass Besucher kein offenes Feuer anzünden dürfen und dass man sich schließlich nach 22 Uhr leise verhalten sollte. Selbstverständlichkeiten – eigentlich.

Doch es gibt eben Gruppen, die sich Alkohol trinkend und durchaus lautstark im Park aufhalten. Wiesemann: „Ich habe schon persönlich mit denen gesprochen. Sie zeigen sich einsichtig“. Auf Einsicht treffen Rogoli und Co nicht immer. Aber dafür gebe es eben das Instrumentarium, Bußgeld zu erheben. - vdB

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