Nächtliche Schließung der Polizeiwachen sorgt für Verärgerung

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Neuenrade - Für Ärger sorgt in Neuenrade, dass die Polizeiwachen in Werdohl und Altena seit diesem Monat nachts geschlossen bleiben. Das wurde in der vergangenen Ratssitzung deutlich.

Thomas Wette (SPD) hatte nachgefragt, ob man das denn aus Neuenrader Sicht hinnehmen könne. Natürlich nicht, war die einhellige Meinung der Ratsmitglieder. 

Bürgermeister Antonius Wiesemann (CDU) will deshalb bei Landrat Thomas Gemke (CDU), Chef der Kreispolizei, vorsprechen. Wegen Personalmangels hatte die Kreispolizei in der vergangenen Woche kurzfristig angekündigt, dass die beiden Wachen ab Mai zwischen 22 und 6 Uhr nicht mehr besetzt sind. 

Bürger stehen vor geschlossener Tür

Hilfesuchende Bürger stehen vor geschlossener Tür und müssen sich entweder per Notruf oder an der Gegensprechanlage am Eingang der Wachen melden, um mit der Einsatzleitstelle verbunden zu werden. 

Bürgermeister Wiesemann sagte auf Nachfrage, dass er sich kurzfristig erkundigt habe und demnach „ändere sich für Neuenrade ja nichts“. Wenn zusätzliche Kräfte erforderlich seien, würden diese nachgeordert. 

Dienststelle in Neuenrade weiterhin besetzt

Froh zeigte sich der Bürgermeister, dass nach wie vor in Neuenrade eine Polizeidienststelle, besetzt mit einem Bezirksbeamten, bestehe. „Das ist für Neuenrade wichtig, dass wir hier einen direkten Ansprechpartner vor Ort haben.“ 

Was die Besetzung der Neuenrader Polizeistation anbelangt, musste die Hönnestadt schon Federn lassen. Die Dienststelle war bis vor nicht all zu langer Zeit mit zwei Polizisten besetzt

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