1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Neuenrade

Nacht der Jugendkultur bietet Mitmachkunst an der Niederheide

Erstellt:

Von: Peter von der Beck

Kommentare

Stellten das Angebot vor: Praktikantin Fabienne Kampmann, Ira Valsamidou, die den Bereich Schule, Kultur, Tourismus, Jugend, Soziales & Recht verantwortet und die Ressort-Mitarbeiter Kurt Maurer und Daniel Schwebe.
Stellten das Angebot vor: Praktikantin Fabienne Kampmann, Ira Valsamidou, die den Bereich Schule, Kultur, Tourismus, Jugend, Soziales & Recht verantwortet und die Ressort-Mitarbeiter Kurt Maurer und Daniel Schwebe. © Peter von der Beck

Die Nacht der Jugendkultur am kommenden Samstag kann kommen: Alle Details stehen, die Broschüren und die Plakate sind gedruckt. 100 Städte machen mit und Neuenrade ist dabei.

Neuenrade – Neben Lüdenscheid und Iserlohn gehört Neuenrade damit zu den drei Städten im Märkischen Kreis, die ihren Jugendlichen so eine kreative Veranstaltung bieten. Sie findet von Samstag auf Sonntag, 24. auf 25. September, statt.

In Neuenrade wird es dann von 18 bis 22 Uhr kreativ. „Es ist in erster Linie ein Angebot, das sich an Jugendliche richtet, willkommen sind aber alle Bürger von acht bis 80 Jahren“, betonte Daniel Schwebe im Rahmen eines Pressegesprächs. Veranstalter in Neuenrade ist das Jugendnetzwerk, die Veranstaltung wird mit Landesmitteln gefördert.

„Wir haben dafür schon im Jugendzentrum geworben und einige freuen sich schon auf die Veranstaltung. Vor allem jene, die schon in den vorangegangenen Veranstaltungen dabei waren, wollten kommen“, sagte Daniel Schwebe. Er und seine Mitstreiter haben fünf bildende Künstler eingeladen, die jeweils besondere Mitmach-Kunst anbieten.

So kommt Regina Lehmann aus Lüdenscheid, die mit Acrylfarben und Klebeband experimentiert. Schwebe: „Teilnehmer sollten sich hier überraschen lassen“. Simon Willhardt (Jugendkunstakademie Wetter) ist dabei, der mit Farben und Alkohol auf Papier gestaltet. Jutta Joswig macht Kunst mit Keramik; Sebastian Wöhler bietet Manga-Zeichnungen an und Mariyam Farmaniyeh hat Kunst mit Pflanzenfarben im Angebot.

Mit Landesmitteln finanziert

Schwebe betonte, dass jeder sein an dem Abend kreiertes Kunstwerk mit nach Hause nehmen könne. Übrigens: Mit vollem Bauch lässt es sich besser kreativ sein, deshalb gibt es an der Niederheide an dem Abend kostenlos Hotdogs.

Beim überregionalen Veranstalter – der Landesvereinigung kulturelle Jugendarbeit – freut man sich, dass Kultur nach all den Corona-Jahren nun wieder in vollem Umfang möglich ist: „Alle sind froh, nach den harten Zeiten endlich wieder aus dem Vollen zu schöpfen: Gemeinsam Tanzen, Musik machen und hören, Skaten, Slammen und Beatboxen, Malen oder Theaterspielen. Für andere live und in echt zu performen, dafür abgefeiert zu werden und Spaß zu haben, dazu bietet die Nachtfrequenz 22 eine Bühne.“

Von Jugendlichen für Jugendliche – das sei die Idee der Nachtfrequenz. Jugendliche hätten gemeinsam mit Künstlern, Sozialarbeitern und Kulturschaffenden während der vergangenen Monate Projektideen geschmiedet, die nun an vielen Ort in NRW präsentiert würden. So formuliert es jedenfalls der Veranstalter. Das Angebotsspektrum ist groß und reicht von der Think positive Band Party in Dortmund bis zur SoccerNight in Viersen.

Gefördert wird das Ganze vom NRW-Familienministerium mit Geld aus dem Kinder- und Jugendförderplan Nordrhein-Westfalen. Daniel Schwebe glaubt, dass die Jugendkulturnacht zu einer Come-and-Go-Veranstaltung wird. „Da ist keine Präsenzpflicht“, sagte er an anderer Stelle. Das habe auch vergangenes Mal gut funktioniert, da sei punktuell viel passiert. Schwebe kann sich erinnern, dass bei der Vorgängerveranstaltung seinerzeit rund 150 Jugendliche und Interessierte vorbeischauten.

Schwebe und Co. haben jedenfalls das Ziel „etwas anzubieten, was Jugendliche begeistert“. Ob und wie das alles funktioniert hat, wird dann im Rahmen einer Feedback-Veranstaltung Anfang Dezember in Dortmund unter Beteiligung der kommunalen Vertreter abgefragt.

Auch interessant

Kommentare