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Nach Schäden durch Flutkatastrophe: Geplante Freigabe für Höllmecke bekannt

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Von: Peter von der Beck

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Die Hangsicherungsarbeiten an der Höllmecke machen gute Fortschritte
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Die Hangsicherungsarbeiten an der Höllmecke machen gute Fortschritte . © Peter von der Beck

Seit Juli 2021 ist er dicht, der Weg über die Höllmecke. Doch die letzten Arbeiten machen gute Fortschritte. Einen geplanten Freigabetermin gibt es bereits.

Gute Fortschritte macht die Hangsicherung im unteren Teil der Höllmecke-Serpentinen: Das beauftragte Unternehmen Salmen kommt gut voran und hat offensichtlich schon die Hälfte des betroffenen Areals gesichert. Mithilfe des – ferngesteuerten – Spinnenbaggers werden dabei die Matten auf die Hangspitze gehoben, dann von den Spezialisten in Industrieklettererausrüstung ausgerollt. Zunächst wird eine große Plastikmatte im Kaninchendraht-Look ausgebreitet, darüber kommt dann eine Stahlmatte. Mit Platten auf den Ankerschrauben werden die Matten befestigt.

Im Oberen Bereich der Höllmecke-Serpentinen wurde inzwischen ein guter Teil der fehlenden Leitpfosten wieder angebracht. Wo nötig, werden auch Leitplanken aufgestellt. Die Strecke bleibt bis zum Abschluss aller Arbeiten gesperrt. Auf Neuenrader Seite wurden die Absperrpfosten extra noch mit schweren Splitsäcken gesichert.

Die Freigabe der Höllmecke ist für Mitte September vorgesehen.

Nach dem verheerenden Hochwasser im Juli 2021 hatte es rund drei Monate gedauert, ehe mit den Sanierungsarbeiten begonnen worden war.

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