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Nach privatem Streit: Böswillige Alarmierung der Feuerwehr

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Von: Peter von der Beck

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Erneut musste die Wehr zum Perthes-Haus ausrücken.
Nach einer böswilligen Alarmierung der Neuenrader WEhr ermittelt die Polizei. © Robert Michael/DPA

Drei Einsätze hatte die Neuenrader Feuerwehr am Donnerstagvormittag, wie der stellvertretende Wehrleiter, Heinz Jürgen Böhme, auf Anfrage erläuterte. Ein Einsatz könnte noch ein Nachspiel haben, denn die Polizei ermittelt.

Richtig tätig werden musste die Feuerwehr nur beim ersten Einsatz. „Person hinter Tür“, hieß es. Da musste die Feuerwehr mit ihren Fachkräften und Spezialgerät ran, um den Rettungskräften Zugang zu einer Wohnung verschaffen.

Beim zweiten Alarm musste die Wehr ins Neuenrader Industriegebiet ausrücken, weil dort eine Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Allerdings stellte sich die Alarmierung ebenfalls als Fehlalarm heraus.

Feuerwehr ohne tatsächlichen Anlass gerufen

Bei dritten Einsatz dann konstatierte die Feuerwehr für 11.06 Uhr im Mühlendorf eine „böswillige Alarmierung“. Da wird die Feuerwehr ohne tatsächlichen Anlass gerufen – eben böswillig. In diesem Fall stellte sich der Hintergrund zur falschen Alarmierung als komplizierter heraus. Die Polizei wurde involviert.

Das bestätigte Christoph Hüls, Sprecher der Kreispolizeibehörde, auf Nachfrage. Auch er hielt sich über die weiteren Umstände, die einen privaten Hintergrund, verbunden mit einem Streit in einer Praxis, haben, vorerst bedeckt. Klar ist, dass die Polizei eine Anzeige wegen einer böswilligen Alarmierung geschrieben hat.

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