Angebote sollen weiter ausgebaut werden

Nach knapp fünf Monaten: Pflegedienst hat Mitarbeiterzahl fast verdoppelt

Beatrix Döring (r.) und ihre Ehefrau Stephanie möchten vor allem den Bereich der Palliativpflege weiter ausbauen.
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Beatrix Döring (r.) und ihre Ehefrau Stephanie möchten vor allem den Bereich der Palliativpflege weiter ausbauen.

Anfang des Jahres hat Beatrix Döring ihren Pflegedienst in Neuenrade eröffnet. Nicht einmal fünf Monate später hat sich die Anzahl der Mitarbeiter fast verdoppelt: Das vierköpfige Team wird nun durch drei weitere Fachkräfte verstärkt.

„Das Ganze hat sich sehr schnell entwickelt. Dennoch konnten wir in Ruhe wachsen und dabei allen Patienten gerecht werden“, freuen sich Beatrix Döring und ihre Ehefrau Stephanie, die sämtliche Verwaltungstätigkeiten erledigt. Beatrix Döring möchte ihren Kunden alles aus einer Hand anbieten: Pflege, Hilfe im hauswirtschaftlichen Bereich und Betreuung. „Erst im vergangenen Monat haben wie eine hauswirtschaftliche Mitarbeiterin eingestellt. Es kamen immer mehr Anfragen“, berichtet die Leiterin des Pflegedienstet.

Zur Chefsache hat sie die Palliativpflege erklärt, denn dieser Bereich liegt ihr besonders am Herzen. „Palliativpflege ist so viel mehr. Dabei geht es auch ganz besonders um seelischen Beistand. Und das nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für seine Angehörigen, seine Familie“, fasst Beatrix Döring zusammen. Zwei Patienten habe sie in Neuenrade bisher während ihres letzten Lebensabschnitts begleiten dürfen. Gerne würde sie diesen Bereich weiter ausbauen. „Dafür suchen wir noch Mitarbeiter, die ebenso wie ich eine entsprechende Zusatzausbildung absolviert haben.“

Langjährige Erfahrung in der Pflege

Grundsätzlich suchen Beatrix und Stephanie Döring noch Verstärkung für ihr Team. „Wir sind so gut aufgestellt, dass wir alle unsere Kunden rundum versorgen und noch neue aufnehmen können. Aber motivierte Fachkräfte sind uns immer willkommen“, unterstreichen die Frauen. Denn einerseits steige der Pflegebedarf auch zukünftig weiter an, andererseits möchte Beatrix Döring – die seit 27 Jahren im Beruf ist – aber „keinem Kunden das Gefühl geben, dass er nur eine Nummer ist“: „Patienten sollten niemals das Gefühl haben, dass die Mitarbeiter in Hektik sind und keine Zeit für sie haben.“

Auch für die Teammitglieder sei es wichtig, ohne Zeitdruck auf den einzelnen Menschen eingehen zu können. „Denn Pflege ist viel mehr als nur ein Beruf, es ist eine Berufung“, fasst Beatrix Döring zusammen. Deshalb sei ihr selbst wichtig, die Namen aller Patienten zu kennen – und auch ein Gesicht vor Augen zu haben. „Das geht natürlich nur, wenn ich selbst auch schon einmal dort gewesen bin. Und das ich auch noch in der Pflege arbeite, das gehört für mich dazu.“

Im Notfall immer erreichbar

Selbstverständlich sei auch, dass die 24-Stunden-Rufbereitschaft des Pflegedienstes ernst genommen werde. „Ich muss erreichbar sein, um im Notfall reagieren und rausfahren zu können“, sagt Beatrix Döring. Um den Kunden in diesem Bereich noch mehr Sicherheit bieten zu können, arbeite der Pflegedienst Döring jetzt mit dem Unternehmen Vitakt zusammen, das Hausnotrufsysteme entwickelt.

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