Filiale bleibt geschlossen

Nach Geldautomaten-Sprengung: Das ist der Ermittlungsstand der Polizei

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Die Filiale der Volksbank in Affeln wurde durch die Wucht der Explosion komplett verwüstet.

Affeln - Nach der Sprengung des Geldautomaten am Mittwochmorgen in der Volksbank-Filiale in Affeln ist die Polizei weiterhin auf der Suche nach den Tätern.

„Wir haben natürlich einige Ermittlungsansätze, aber etwas wirklich Konkretes gibt es aktuell nicht“, sagte Pressesprecher Christof Hüls auf Anfrage. Selbst das von den Tätern benutzte Fluchtauto, eine silberfarbene Limousine mit dem Kennzeichen MK-XP, habe man bislang nicht finden können. Auch von der Beute fehle bislang jede Spur. Wie viel Geld die Automatensprenger gestohlen haben, wollte Hüls nicht sagen. 

Weil die Täter nicht nur den Automaten, sondern auch die weitere Einrichtung der Filiale durch die Sprengung komplett zerstörten, bleibt die vorerst weiter geschlossen. Anders als in Küntrop, wo das Geldinstitut nach einer versuchten Automatensprengung die Filiale nun dauerhaft geschlossen hat, soll es in Affeln aber weiterhin ein Angebot geben. 

Standortfrage noch offen

„Wir werden in Affeln in jedem Fall wieder einen Geldautomaten aufstellen“, sagte Jens Brinkmann, Vorstandsmitglied der Volksbank in Südwestfalen, auf Anfrage. An welchem Standort, in welcher Form und in welchem Zeitfenster sei aktuell aber völlig offen. Den durch die Sprengung entstandenen Sachschaden kann Brinkmann noch nicht genau beziffern: „Die Statik des Gebäudes ist glücklicherweise nicht beeinträchtigt, aber die Summe wird dennoch im sechsstelligen Bereich liegen.“

Geldautomat in Affeln gesprengt

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