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Nach Dauerregen: Bach läuft über, Feuerwehr stapelt Sandsäcke

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Von: Peter von der Beck

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Die Feuerwehr musste am Montagabend zur Höllmecke ausrücken. Der Bach drohte einen Keller zu fluten.
Die Feuerwehr musste am Montagabend zur Höllmecke ausrücken. Der Bach drohte einen Keller zu fluten. © Daniel Bockwoldt

Am Montagabend musste sich die Werdohler Feuerwehr um die Höllmecke kümmern. Anhaltende Regenfälle in Verbindung mit Geröll hatten dafür gesorgt, dass sich das Wasser just dort staute, wo die Höllmecke unter der B 236 herfließt.

Das berichtete Werdohls Feuerwehrchef Kai Tebrün auf Nachfrage.

Die Besitzerin eines angrenzenden Hauses hatte die Feuerwehr alarmiert, weil sie eine Überflutung des Kellers befürchtete. Tebrün: „Wir haben dann versucht, dass Rohr, welches mit Geröll verstopft war, wieder freizuräumen. Das ist uns nicht gelungen. Wir haben dann Sandsäcke aufgestellt, die das Gebäude schützen sollten.“ Zudem habe man schon am Wochenende auf diese Situation aufmerksam gemacht und eben Straßen. NRW informiert, sagte Tebrün.

Straßen.NRW auf der Suche nach einer Lösung

Beim Landesbetrieb Straßen.NRW ist man sich der Situation bewusst. Wie Sprecher Andreas Berg bereits am Montag erläuterte, suche man nach einer Lösung. Das gestalte sich allerdings schwierig. Das Rohr, welches den Bach unter der Bundesstraße herleite, sei im Durchmesser zu klein. Gleichzeitig sei aber auch noch ein Gasrohr vorhanden, was die Angelegenheit verkompliziere. Für das Gasrohr sei sicher ein Düker – eine Unterführung unterm Bachbett – fällig, erläuterte Sprecher Andreas Berg.

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