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Nach Dachstuhlbrand in Neuenrade: Das sagt die Polizei zur Ursache

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Von: Markus Wilczek

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In voller Ausdehnung brannte der Dachstuhl eines Hauses am Abend des 20. November.
In voller Ausdehnung brannte der Dachstuhl eines Hauses am Abend des 20. November. © Klümper, Markus

Mehr als zwei Wochen ist der große Dachstuhlbrand eines Wohnhauses an der Straße Im Glocken mittlerweile her.

Warum das Feuer ausbrach, ist weiterhin offen. „Die Brandursache ist nach wie vor nicht geklärt“, sagte Anna Becker, Pressesprecherin der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis, am Montag auf Anfrage der Redaktion.

Das Gutachten des externen Brandsachverständigen, den die Polizei mit der Ermittlung der Brandursache beauftragt hat, liegt noch nicht vor. „Darauf warten wir“, sagte Becker. Der Experte hatte sich den Brandort nach dem Abschluss der Löscharbeiten zusammen mit Beamten der Krimimalpolizei angeschaut.

Feuerwehr mit Großaufgebot im Einsatz

Das Feuer war am Abend des 20. November ausgebrochen. Als die Feuerwehr mit einem Großaufgebot an der Einsatzstelle ankam, stand der Dachstuhl bereits lichterloh in Flammen. Bis 6.30 Uhr am nächsten Morgen dauerte der Haupteinsatz. Anschließend benötigte die Feuerwehr nach einer wahren Materialschlacht den gesamten Sonntag, um wieder einsatzfähig zu werden. So waren unter anderem 1600 Meter dicker B-Schlau ausgerollt und 40 Atemschutz-Sets verbraucht worden.

Unterstützung hatte die Neuenrader Wehr unter anderem aus Werdohl mit der Drehleiter und aus Balve, die dortige Feuerwehr stellte leihweise 20 Atemschutzgeräte zur Verfügung, erhalten. Zudem waren Kräfte aus Nachrodt-Wiblingwerde vor Ort, die die Einsatzstelle mit einer Drohne überflogen, um Aufnahmen aus der Luft zu liefern. „Hier erweist sich, dass die kreisweite Vernetzung der Feuerwehren sehr vorteilhaft ist“, hatte Neuenrades Wehrleiter Karsten Runte bereits wenige Tage nach dem Großeinsatz erklärt.

Zwölf Bewohner obdachlos

Durch den verheerenden Brand im Vormonat waren zwölf Bewohner des Hauses an der Straße Im Glocken vorübergehend obdachlos geworden und mussten von der Stadt Neuenrade untergebracht werden.

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