Neuenrader Schützen sammeln Ideen

Nach Corona-Absage: Freibier beim nächsten Schützenfest?

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Schützenoberst Björn Sip (rechts) bei der Proklamation des neuen Königspaares.

Neuenrade – Da das Festwochenende der Neuenrader Schützengesellschaft (NSG) in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfällt, könnte es doch im kommenden Jahr, wenn es die Rahmenbedingungen wieder zulassen, doch doppelt so groß ausfallen. Oder länger gefeiert werden?

Schließlich wird mit 2020 und 2021 auch zweimal Mitgliedsbeitrag eingezogen. Björn Sip, Oberst der Neuenrader Schützen, überlässt es den Mitgliedern, wie das große Fest 2021 gefeiert werden soll. 

Bis auf eine Kranzniederlegung der Offiziellen am Freitagabend findet 2020 nichts an Festprogramm statt. Dennoch hatte die Schützengesellschaft zunächst einmal die Mitgliedsbeiträge eingezogen – und damit richtig gehandelt. Denn just im Rahmen dieser Angelegenheit habe es eine Information des Bundesfinanzhofes gegeben, dass ein Verein die Gemeinnützigkeit verliere, wenn denn der Mitgliedsbeitrag nicht erhoben werde. „So haben wir alles richtig gemacht“, sagt Oberst Sip erleichtert. 

Eine Reihe von Möglichkeiten

Nun gebe es eine Reihe von Möglichkeiten, wie mit dem Geld verfahren werden soll. Als eine Option nannte Björn Sip, einen Teil der Beiträge quasi zu erstatten, indem man im kommenden Jahr entsprechend weniger einziehe. Möglich sei es aber auch, für das Schützenfest-Wochenende 2021 mehr zu investieren und das Geld so auszugeben. Beispielsweise für hochwertige Musik oder Freibier. Darüber sollten sich die Schützen Gedanken machen. „Bei der Hauptversammlung im Oktober werden wir dann entscheiden“, sagt Sip. 

Der Ausfall des Schützenfestes in der Hönnestadt hat natürlich auch einen wirtschaftlichen Aspekt für alle, die mit den Schützen zusammenarbeiten. Der Zeltwirt habe die Absage aber vergleichsweise entspannt hingenommen und durchblicken lassen, dass er 2020 eben ein Sabbatjahr nehmen müsse, berichtete Björn Sip. Die Musiker habe man jetzt schon für das kommende Jahr gebucht. Was die Schausteller anbelangt, die durch die Corona-Pandemie besonders gebeutelt sind, so hofft Sip, sie im kommenden Jahr wiederzusehen. 

Wanderung statt Party

Und was macht Björn Sip, der Oberst der Neuenrader Schützengesellschaft, an dem Wochenende, an dem eigentlich das Schützenfest stattgefunden hätte? „Ich werde nicht feiern, sondern unterwegs sein“, sagt er. Sip wolle das Wochenende zum Wandern nutzen. Möglicherweise kommt er dabei mit einigen anderen Offizieren der NSG auch kurz durch Neuenrade und begutachtet, wie viele der Mitglieder geschmückt haben.

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