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Nach Barcelona, New York und Venedig: Nächste Ausstellung in Neuenrade

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Von: Michael Koll

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Jürgen „Pöngse“ Krutzsch stellt im Kunstfenster Alte Apotheke in Neuenrade aus.
Jürgen „Pöngse“ Krutzsch stellt im Kunstfenster Alte Apotheke in Neuenrade aus. © Koll, Michael

Mit einer Vernissage eröffnet Jürgen „Pöngse“ Krutzsch am Donnerstag, 5. Mai, von 16 bis 18 Uhr seine nächste Ausstellung.

Nach Düsseldorf (2019), Zürich, Berlin, Venedig (alle 2020) sowie Barcelona und New York (jeweils 2021) fügt der einstige Kultwirt der Musikkneipe Alt Werdohl und Krautrocker der Band Tibet seiner Liste an Orten, an denen er seine Gemälde präsentiert hat, nun auch Neuenrade hinzu. Gemeinsam mit Irmhild Hartstein hat Krutzsch das nächste Kunstfenster in der Alten Apotheke an der Ersten Straße 16 gestaltet.

Dieses wird bis zum 28. Mai zu jeder Zeit von außen einsehbar sein, an den Samstagen in dieser Zeit wird die einstige Apotheke aber auch jeweils von 11 bis 13 geöffnet und somit zugänglich sein. Der Künstler erklärt: „Angeregt durch meinen Lehrer Josef Hegemann habe ich bereits ab Anfang der 70er-Jahre gemalt.“ Weiter berichtet er: „Ich gehörte zu den etwa 400 Schülern, die von Joseph Beuys aufgefordert wurden, bei ihm zu studieren.“

Über Jahrzehnte zum Kultwirt geworden

Es kam bekanntlich anders: Pöngse übernahm das Restaurant seiner Eltern und aus diesem eigentlich als „vorübergehend“ geplanten Engagement wurden fast 50 Jahre. Der Kultwirt beschäftigte sich in dieser Zeit nur insofern künstlerisch, indem er als „Cinema“ Instrumentalmusik produzierte. „Als ich dann 2017 Rentner wurde, widmete ich mich endlich wieder mehr meiner anderen Leidenschaft, dem Malen.“

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