Ronja Martens übernimmt den Forstbezirk Affeln

Nach 70 Jahren: Erstmals eine Försterin im Märkischen Sauerland

Ronja Martens (Vierte von links) ist die neue Försterin in Affeln. Sie wurde von Jörn Hevendehl (links) und Frank Bossong (rechts) sowie Tanja Ernst (von links), Clemens Klüppel und Klaus Sasse, alle Vorstandsmitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft Affeln, in dieser Woche auf dem Hof Sasse begrüßt.
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Ronja Martens (Vierte von links) ist die neue Försterin in Affeln. Sie wurde von Jörn Hevendehl (links) und Frank Bossong (rechts) sowie Tanja Ernst (von links), Clemens Klüppel und Klaus Sasse, alle Vorstandsmitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft Affeln, in dieser Woche auf dem Hof Sasse begrüßt.

Premiere in der 70-jährigen Geschichte des Regionalforstamtes Märkisches Sauerland. Mit Ronja Martens übernimmt zum 1. Dezember erstmals eine Frau die Leitung eines Forstbezirks.

Martens tritt im Bezirk Affeln die Nachfolge von Frank Bossong an, der wiederum den benachbarten Forstbezirk Neuenrade übernimmt, wo Franz-Josef Stein in den Ruhestand geht.

Martens stammt gebürtig aus der Nähe von Hamburg. Als Försterin kennt sie den Märkischen Kreis aber bereits aus ihrer Zeit als Forstinspektoren-Anwärterin, während der sie auch in Neuenrade und Balve unterwegs war.

Unterstützung der Waldbesitzer

Schwerpunkte ihrer Arbeit sieht Martens zunächst in der Unterstützung der Waldbesitzer bei der Beantragung der Fördergelder zur Abmilderung der Schäden in den Wäldern durch die vergangenen Dürrejahre. Weiterhin umfasst ihr Tätigkeitsfeld die Dienstleistung für die 80 Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Affeln.

„Um eine reibungslose Aufgabenübernahme in der aktuell herausfordernden Situation zu gewährleisten, wird in den kommenden Monaten in einer Teamstruktur gemeinsam mit Frank Bossong gearbeitet“, sagt Forstamtsleiter Jörn Hevendehl.

Auch 2021 dürfte ein schwieriges Jahr werden

Denn es zeichnet sich bereits ab, dass 2021 wohl ein genauso schwieriges Jahr wie das laufende werden könnte. Neben der Aufarbeitung der Käferschäden stehen im Frühjahr auch die ersten Wiederaufforstungen an. Eine der Aufgaben, auf die sich Ronja Martens freut. „Jammern hilft niemandem. Nun heißt es, tatkräftig die Zukunftswälder aufzubauen“, sagt Martens.

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