Musikverein Affeln und Amicitia Garbeck gewinnen Ehrenamtspreis

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Vorstandssprecher Karl Michael Dommes Rechts) würdigt die Gewinner des Ehrenamtspreises der Volksbank im Märkischen Kreis. Die Vertreter von Amicitia Garbeck (v. links), Roland Krebs, Michael Volmer und Tobias Schütte, sowie die Vertreter des Musikvereins Affeln erhielten dabei je einen Symbolischen Scheck in Höhe von 5000 Euro.

Neuenrade - Die Musikvereine Affeln und Amicitia Garbeck gewinnen den Ehrenamtspreis der Volksbank im Märkischen Kreis. Der Förderverein des Burggymnasiums Altena kommt auf den 2. Platz. Auf Rang drei kommt die Arche Lüdenscheid. Mit der Würdigung ist auch ein erhebliches Preisgeld verbunden.

So erhalten die beiden Musikvereine je 5000 Euro. Amicitia Garbeck erhält den Preis, weil er den Kindern in Balve kostenlosen Zugang zur Musik ermöglicht und die Funktion einer Musikschule übernimmt. Der Musikverein Affeln erhält den Ehrenamtspreis für seine vorbildliche Jugendarbeit und Kooperationsprojekte.

Der Förderverein des BGA erhält den mit 5000 Euro dotierten zweiten Platz beim Ehrenamtspreis für "Spielraum am Hang" - dabei geht es um eine Schulhoferweiterung mit dem Charakter eines Amphitheaters.

100 Jahre Volksbank MK

Der dritte Platz beim Ehrenamtspreis der Volksbank, verbunden mit einer Dotierung von 2500 Euro,  geht an die Arche Lüdenscheid, die eine mobile Trauerbegleitung für Kinder eingerichtet hat.

Die Ehrenamtspreise wurden im Rahmen des 100-jährigen Geburtstages der Volksbank im Märkischen Kreis am Samstag im Kaisergarten vergeben.

Die Genossenschaftsbank feierte dort Geburtstag mit einem Festakt. Zauberkunst und Klassische Musik, Unterstützung ehrenamtlichen Engagements und wohlwollende Worte: Zum Jubiläum hatte die Volksbank MK ein stimmungsvolles Programm ausgearbeitet.

Geladene Gäste, darunter 21 ehemalige Aufsichtsratsmitglieder, Anteilseigner, Geschäftspartner und Ehrengäste ließen sich an die Anfänge der Volksbank erinnern und warfen gemeinsam einen Blick in deren Zukunft.

Der winterlich geschmückte Kaisergarten, in dem am Samstag die Volksbank-Farben Blau und Orange dominierten, bildete den passenden Rahmen. „100 Jahre Spar- und Darlehensverein ist ein Grund zu Feiern. Das sind 100 Jahre genossenschaftliche Hilfe in der Region“, erklärte Vorstandssprecher Karl-Michael Dommes. „Unsere Genossenschaft war und ist erfolgreich in teils schwierigen Zeiten – während Kriegen, Währungsumstellungen und Inflationen. Wir leben hier in der Region, sind Teil der Region und wollen sie fördern“, betonte Karl-Michael Dommes.

Anhand von alten Fotografien, die für das Publikum auf einer großen Videowand gezeigt wurden, erinnerte der Vorstandssprecher an den 16. Dezember 1917, als im sogenannten Steckrübenwinter 31 Mitglieder in Neuenrade eine genossenschaftlich organisierte Bank gründeten.

Der Geldschrank stand zunächst in einem Wohnzimmer. 1959 zog die Volksbank Neuenrade ins ehemalige Hotel Schröder an der Ersten Straße 20, wo sie auch heute noch Kunden berät. 1972 begann eine Reihe von Zusammenschlüssen, zunächst mit der Spar- und Darlehenskasse Affeln. Inzwischen gehören zur Volksbank MK das südliche Kreisgebiet und ein angrenzendes Gebiet in Marienheide. „2018 ist eine Verschmelzung mit der Volksbank Siegerland geplant“, schilderte Karl-Michael Dommes einen Zukunftsplan.

Er dankte 38 500 Mitgliedern, die die Volksbank MK tragen, sowie 356 Mitarbeitern, die derzeit 83 000 Kunden betreuen. „Wir finanzieren den Mittelstand verlässlich und sind Partner unserer Privatkunden in allen Lebenslagen. Unsere Nähe zu Kunden ist unerreicht“, zeigte sich Dommes überzeugt. Gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Roland Krebs, Ralf W. Barkey vom Genossenschaftsverband und Thomas Ullrich von der DZ Bank wünschte er sich, den genossenschaftlichen Gedanken in die Zukunft tragen zu können. Dafür gab es vom Publikum viel Applaus.

Ebenso gut an kam bei den Gästen im Saal das Rahmenprogramm mit Violinkonzert und Zauberer-Show. Bevor der offizielle Teil mit einem Mittagessen endete, verlieh die Bank dann den Preis für Ehrenamt, Ideen, Verantwortung und Engagement in der Region (EIVER).

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