Musikschulfest: Kulinarisches und Musikalisches

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Sebastian Hoffmann (Stellvertretender Musikschulleiter), die Geschäftsführerin der Musikschule Martina Gadomski und Klaus Peter Sasse haben gutes Wetter für das Musikschulfest bestellt.

NEUENRADE - 50 Jahre Musikschule Lennetal. 50 Jahre Konzerte und Veranstaltungen, Ausbildung, Spitzen- wie Breitenförderung. Das Jubiläumsjahr hält eine Fülle von interessanten Terminen parat.

Im März fand bereits der „offizielle Festakt“ im Rahmen des Konzerts des Jugendsinfonieorchesters am Werdohler Riesei statt. Im Juni folgt der nächste musikalische Paukenschlag. Der Jubilar, die Musikschule Lennetal, hat sich den 15. Juni für ein Festival ausgesucht, auf dem er die ganze Bandbreite seiner Arbeit präsentieren will. Als Musikschulfest mit musikalischen wie kulinarischen Leckerbissen ziehen die Verantwortlichen der Schule und der Neuentrader Stadtverwaltung den Tag auf. Veranstaltungsort werden die Flächen rund um den Neuenrader Wall sein. „Wir planen mit schönem Wetter“, sagt Bürgermeister Klaus Peter Sasse optimistisch. Auf der gepflasterten Fläche im Bereich des Ehrenmals sollen die Bühnen für die musikalischen Darbietungen platziert werden, die Wiesenfläche ist dem Publikum vorbehalten. Auf der Querspange, wo sich der Brunnen befindet, werden die Gastronomie-Profis aus dem Kaisergarten und dem Gasthof Im Kohl ihr Angebot präsentieren. Sollte das Wetter wider Erwarten nicht mitspielen, stehen der Kaisergarten und die Villa als Ausweichmöglichkeiten zur Verfügung. Der Eintritt ist übrigens kostenlos.

Das Programm beginnt um 12.45 Uhr mit der offiziellen Eröffnung der Festes durch Klaus Peter Sasse und Musikschulleiter Martin Theile – begleitet von den Turmbläsern. Ab 13 Uhr stellt dann im Halb-Stunden-Rhythmus ein Großteil der Ensembles und Orchester der Musikschule sein Können unter Beweis. Für 19 Uhr kündigen die Planer den Höhepunkt des Tages an: Das Open-Air-Konzert des Jugendsinfonieorchesters zusammen mit der Pop-Gesangsklasse unter der Leitung von Martin Theile und Andreas Regeling. „Klassik, Pop, Filmmusik“ lautet der Titel zum Programmabschluss.

Das musikalische Angebot im Park spielt natürlich die Hauptrolle, im Bereich der Villa warten aber weitere Attraktionen auf die Besucher. Es soll einen musikalischen Trödelmarkt geben. Instrumente, Noten, Schallplatten und Ähnliches können gespendet werden. Sie sollen dann im Namen der Musikschule verkauft werden. Der Erlös kommt dem Förderverein zugute. Im Rahmen der Instrumentenausstellung besteht die Möglichkeit, ein breites Spektrum von Instrumenten nach Herzenslust und unverbindlich auszuprobieren.

„Wir freuen uns riesig“, meint der Bürgermeister und betont bei dieser Gelegenheit nochmals den Stellenwert kultureller Angebote. Leider stünden solche Bereiche auf den Streichlisten klammer Kommunen gerne ganz oben. Das Fest sei auch eine Chance, den Entscheidungsträgern in den Kommunen zu verdeutlichen, wie wichtig musikalische Ausbildung ist. „Es prägt das Sozial- und fördert das Lernverhalten – nachweislich“, sagt Sasse. Und der stellvertretende Musikschulleiter und Dozent Sebastian Hoffmann ergänzt: „Wir wollen mit unserer Arbeit jeden erreichen – vom Kleinkind bis zum Senior“.

Von Markus Jentzsch

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