Musiker wünschen sich mehr Nachwuchs

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Der Vorsitzende des evangelischen Posaunenchors Peter Andreas (rechts) ehrte Hermann Listringhaus im Rahmen der Jahreshauptversammlung für seine 60-jährige Vereinstreue. Listringhaus nutzte die Gelegenheit und ließ seine musikalische Vergangenheit Revue passieren. ▪

NEUENRADE ▪ Wenn der evangelische Posaunenchor von der Empore in der Kirche für den musikalischen Rahmen des Gottesdienstes sorgt, täuscht das klangliche Volumen der Bläser über ein Problem hinweg: Der Posaunenchor leidet unter Nachwuchsmangel. Das klang während der Jahreshauptversammlung am Samstagabend im Gemeindehaus durch.

Nichtsdestotrotz bemühen sich der Vorsitzende Peter Andreas und seine Vorstandskollegen unermüdlich, den Chor voranzutreiben.

Dass es auch mal andere Zeiten gab, daran erinnerte der Jubilar Hermann Listringhaus, der dem Chor seit nunmehr 60 Jahren angehört und auch als Vorsitzender leitete. Listringhaus nutzte die Gelegenheit und ließ seine musikalische Entwicklung im Posaunenchor Revue passieren. Besonders interessant war eine Fotografie aus dem Jahre 1950 als Listringhaus dem Chor beitrat. „Er hat den Chor entscheidend geprägt“, lobte Peter Andreas das Urgestein und übergab ihm zum Dank ein Präsent und eine Urkunde.

87 Mal waren die Mitglieder im vergangenen Jahr zu Proben und Auftritten zusammengekommen, 47 Mal übten sie gemeinsam, zehn Mal bereicherten sie den Gottesdienst und brachten unter anderem noch 21 Ständchen. In diesem Zusammenhang sprach Pastor Harald Steinhoff dem Chor seinen persönlichen Dank und den des Presbyteriums aus.

Drei Wahlen standen auf der Tagesordnung, die ausnahmslos mit Bestätigungen endeten: Roland Mende (Schriftführer), Manfred Geisler (2. Beisitzer), Tobias Herfeld (1. Notenwart). ▪ maj

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